Neuss: Erster Neusser Sportgipfel – Verpachtung der Bezirkssportanlage Stadtwald?

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der von Bürgermeister Reiner Breuer initi­ierte erste Neusser Sportgipfel war aus Sicht der SPD-​Fraktion ein vol­ler Erfolg. 

Die Durchführung eines Sportgipfels war eine lang­jäh­rige Forderung unse­rer Fraktion, wir sind dem Bürgermeister dank­bar, dass die­ser nun statt­ge­fun­den hat“, erklärt der sport­po­li­ti­sche Sprecher der SPD-​Fraktion Tören Welsch.

Im Romaneum war am ver­gan­ge­nen Samstag kaum ein freier Platz zu fin­den, eine Vielzahl von Vereinsvertretern war der Einladung des Bürgermeisters gefolgt und dis­ku­tierte knapp sechs Stunden mit exter­nen Fachleuten und in unter­schied­li­chen Dialogforen über die Situation des Sports in Neuss.

Tören Welsch erin­nert in die­sem Zusammenhang daran, dass die SPD-​Fraktion sich sei­ner­zeit bereits bei der Erarbeitung des Sportentwicklungsplanes gegen eine Arbeitsgruppe aus­ge­spro­chen habe, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagt. „Wir woll­ten nicht hin­ter ver­schlos­se­nen Türen über die Vereine spre­chen, son­dern auf Augenhöhe und mit den Vereinen – das konnte mit dem Sportgipfel nun umge­setzt wer­den“, so Welsch weiter.

Auch inhalt­lich waren die Sozialdemokraten mit den Ergebnissen des Sportgipfels zufrie­den. „Die von Bürgermeister Reiner Breuer skiz­zierte Vision, das Rennbahngelände mit einem TG-​Zentrum und einer neuen Mehrzweckhalle für Sport und Kultur mit 2.000 Sitzplätzen wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, stieß auf große Zustimmung bei den anwe­sen­den Vereinsvertretern und den exter­nen Fachleuten“, erläu­tert Sportausschussmitglied Dietmar Dahmen. Nun gehe es darum, kon­krete Beschlüsse auf den Weg zu bringen. 

Auch den Konsolidierungsvorschlag des Bürgermeisters – die Verpachtung der Bezirkssportanlage Stadtwald an die Internationale Schule (ISR) – wird von der SPD-​Fraktion unter­stützt. „Die Pläne der ISR, viel Geld in die Modernisierung der Bezirkssportanlage zu inves­tie­ren und unter ande­rem einen wei­te­ren Kunstrasenplatz zu errich­ten, wird von uns unter­stützt“, erläu­tert der stell­ver­tre­tende Fraktionsvorsitzende Sascha Karbowiak, der seit vie­len Jahren für die SPD den Wahlkreis Stadionviertel betreut.

Durch die Übertragung der Bezirkssportanlage auf die ISR könn­ten jähr­lich bis zu 160.000 EUR im Sporthaushalt ein­ge­spart wer­den. „Dieses Geld soll dem Sportbereich erhal­ten blei­ben und nicht im all­ge­mei­nen Haushalt ver­si­ckern. Dann könn­ten getreu dem Motto ´Sport für Sport´ Investitionen in die Sportinfrastruktur an ande­rer Stelle erfol­gen“, erklärt Karbowiak.

Grundvoraussetzung für die Übertragung ist aller­dings die Zusicherung der ISR, dass die Bezirkssportanlage auch zukünf­tig öffent­lich zugäng­lich bleibt. Diese Forderung hat Karbowiak bereits mit dem Inhaber der ISR, Peter Soliman, bespro­chen und ist dort auf „große Offenheit“ für die­ses Anliegen gestoßen.

(30 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)