Korschenbroich: Caritas weiht Neubau am Kirchplatz ein – Tagespflege betreut bis zu 17 Senioren

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Korschenbroich – Das neue Caritas-​Haus am Kirchplatz ist fer­tig, die darin ein­ge­rich­tete Senioren-​Tagespflege betreut seit Montag die ers­ten Gäste. 

Zuvor fei­erte der Caritasverband Region Mönchengladbach die Eröffnung. Pfarrer Heinz-​Josef Biste seg­nete die Räume ein. „Es war ein dickes Brett, das wir hier gemein­sam mit der Pfarre und der Stadt gebohrt haben“, sagte Volker Großheim, Vorstandsmitglied des Caritasverbandes.

Sechs Jahre hat es von den ers­ten Gesprächen bis zur Einweihung gedau­ert. Neben der Tagespflege sind im Caritas-​Haus direkt gegen­über der Pfarrkirche St. Andreas 17 senio­ren­ge­rechte Wohnungen errich­tet wor­den, von denen einige bereits bezo­gen sind. Das denk­mal­ge­schützte alte Pfarrhaus wurde von den Architekten Grosch-​Rütters in den Komplex ein­be­zo­gen. Rund 4,3 Millionen Euro hat der Caritasverband investiert.

v. re.: Geschäftsführer Frank Polixa, Leiterin Meike Küster, Pfarrer Heinz-​Josef Biste (Vorstandsmitglied), Bereichsleiterin Manuela Jansen und Vorstandsmitglied Volker Großheim. Foto: Caritas

Dafür erhielt er wäh­rend der Einweihung viel Lob. „Das ist ein wun­der­schö­nes Haus“, sagte der stell­ver­tre­tende Bürgermeister Albert Richter. Auch Pfarrer Marc Zimmermann dankte den neuen Nachbarn: „Die Caritas inves­tiert viel in Steine, aber vor allem inves­tiert sie damit in die älte­ren Menschen.“ Mit dem Neubau sei „optisch und inhalt­lich“ eine Lücke in Korschenbroich geschlos­sen worden.

Damit spielte er auch dar­auf an, dass die Caritas-​Tagespflege die erste Einrichung die­ser Art in Korschenbroich ist. „Bis zu 17 ältere Menschen kön­nen hier gut betreut den Tag in Gemeinschaft mit ande­ren ver­brin­gen“, erläu­terte Caritas-​Geschäftsführer Frank Polixa. Für pfle­ge­be­dürf­tige Menschen mit kör­per­li­chen Einschränkungen oder einer demen­zi­el­len Veränderung sei die Tagespflege ein wich­ti­ges Angebot:

Mit Hilfe der Tagespflege kön­nen Senioren so lange wie mög­lich in ihrer ver­trau­ten Umgebung blei­ben. Und weil sie nicht mehr alleine zu Hause sind, erfah­ren sie oft eine ganz neue Lebensqualität“, sagte Polixa.

Das gelte auch für die Angehörigen, die wie­der mehr per­sön­li­chen Freiraum erhiel­ten. Die Tagespflege sei eine der bes­ten Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwi­schen den Familien und den Pflege-​Profis zu orga­ni­sie­ren, erklärte Prof. Andreas Wittrahm vom Caritasverband für das Bistum Aachen.

Ganz nah an der Kirche ist nun viel Caritas“, betonte Dr. Christof Wellens, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes – denn: Ebenfalls am Kirchplatz, nur wenige Schritte vom neuen Caritas-​Haus ent­fernt, hat der ambu­lante Pflegedienst sein Domizil. „Wir bün­deln hier wich­tige Unterstützungsleistungen. Ältere Menschen in Korschenbroich und ihre Angehörigen kön­nen sich dar­auf ver­las­sen, dass sie von der Caritas lie­be­voll und fach­kun­dig betreut wer­den“, ergänzte Wellens.

Meike Küster wird die Tagespflege mit einem zunächst vier­köp­fi­gen Team lei­ten. Die 33-​Jährige hat bis­her im Caritas-​Pflegedienst gear­bei­tet. Für sie und ihre Mitarbeiterinnen ging es direkt nach der offi­zi­el­len Einweihung wei­ter: Zahlreiche Korschenbroicher nutz­ten den „Kennenlern-​Nachmittag“, um sich einen Eindruck von der neuen Tagespflege zu verschaffen.

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