Klartext​.NRW: Kontoeröffnungsbetrüger fest­ge­nom­men – Polizei warnt vor fol­gen­den „Fake-​Shops”

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Düsseldorf (ots) – Eine auf­fäl­lige Identitätskarte, die ein ver­mut­lich 21-​Jähriger am Mittwoch in einer Düsseldorfer Bank vor­legte, um ein Konto zu eröff­nen, führte letzt­end­lich zur Festnahme des Mannes.

Er wird beschul­digt in den ver­gan­ge­nen vier Wochen meh­rere Konten eröff­net zu haben, damit auf diese Zahlungen aus so genann­ten „Fake-​Shop” Geschäften ein­ge­hen konn­ten. Die Schadenssumme steht noch nicht fest.

Der 21-​Jährige befin­det sich seit Donnerstag in Untersuchungshaft. Der 21-​Jährige, vom Baltikum kom­mend, hatte am Mittwoch bei einem Geldinstitut ein Konto eröff­nen wol­len. Bei der Überprüfung sei­ner Identitätskarte kamen Zweifel an der Echtheit des Ausweises auf, so dass die Polizei hin­zu­ge­zo­gen wurde. Weitere Ermittlungen erga­ben, dass nicht nur die Karte gefälscht war, son­dern auch die dar­auf ange­ge­be­nen Personalien nicht seine waren.

Mit die­sen Personalien hatte er in den letz­ten vier Wochen min­des­tens fünf Konten bei unter­schied­li­chen Banken eröff­net. Im Rahmen der wei­te­ren Nachforschungen konnte fest­ge­stellt wer­den, dass die eröff­ne­ten Konten für so genannte Fake-​Shops genutzt wer­den. Auf einem der Konten wur­den erheb­li­che Umsätze festgestellt.

Der Beschuldigte gibt an, dass man ihm in sei­nem Heimatland eine Arbeit in Deutschland ver­spro­chen habe. Die Kontoeröffnungen habe er nur vor­ge­nom­men, weil man ihm sei­nen Pass abge­nom­men habe und er die­sen erst wie­der erhalte, wenn er genü­gend Konten eröff­net habe. Bislang konnte die Identität des Mannes nicht zwei­fels­frei fest­ge­stellt werden.

Er wurde am Donnerstag dem Haftrichter vor­ge­führt, der ihn in Untersuchungshaft schickte. Die Ermittlungen hin­sicht­lich der Identität des Mannes sowie zum genauen Umsatz auf den Konten dau­ern an.

Von fol­gen­den Shops gin­gen Zahlungen per Vorabüberweisung auf ein durch den Festgenommen eröff­ne­tes Konto ein.

- "babymarkt-24.eu"
- "babymarkt-24.com"
- "babymarkt-24.net"

Die Polizei warnt und bit­tet, keine Bestellungen und Überweisungen zu tätigen.

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