Rhein-​Kreis Neuss: Neues Online-​Beschwerdeportal für Pflegemängel

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Rhein-Kreis Neuss – Der Rhein-Kreis Neuss baut seine Online-Dienste weiter aus. Nach der Heimfinder-App und der Straßenverkehrsamt-App hat die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit dem Kreissozialamt jetzt ein Hinweis- und Beschwerdeportal für den Bereich Pflegedienste eingerichtet.

Unter dem Link www.rhein-kreis-neuss.de/beschwerdeportal-pflege können Bürger und Pflegekräfte Mitarbeiter des Sozialamtes auf Mängel und Probleme im Bereich der Heimpflege aufmerksam machen. Selbstverständlich sind diese Hinweise nicht für Dritte sichtbar. Auch anonyme Hinweise auf Pflegemängel sind möglich.

Kreisdirektor Dirk Brügge (li.) und Marcus Mertens von der Heimaufsicht des Rhein-Kreises Neuss stellen das neue Beschwerdeportal für den Bereich Pflegedienste vor. Foto: L. Berns/ Rhein-Kreis Neuss

Kreisdirektor Dirk Brügge weist darauf hin, dass der neue Service auf Anregung des Sozial- und Gesundheitsausschusses installiert wurde. „Wir haben diesen Vorschlag schnell und unkompliziert umgesetzt“, freut sich Brügge. „Dieser neue Onlinedienst bietet einen direkten und unmittelbaren Weg zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Heimaufsicht.“

Ganz gleich ob es um Hinweise zu Betreuungseinrichtungen der Altenpflege, der Kurzzeitpflege, stationären Hospizen oder Einrichtungen des Betreuten Wohnens geht – in jedem Fall können Bürger Probleme direkt dem Sozialamt schildern.

Mit einem Klick legen sie fest, ob sie Beschwerden zum Beispiel zur Wohnqualität oder zur Pflege und Betreuung haben, und schildern den Mangel.

Wie bisher können Bürger der Heimaufsicht auch schriftlich, telefonisch, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch Hinweise geben. Allein 72 Beschwerden sind auf diesem Wege im Jahr 2016 bei Marcus Mertens, Leiter der Heimaufsicht, und seinem Team eingegangen. Die meisten Probleme gab es in den Bereichen Pflege und soziale Betreuung (32 Hinweise) sowie bei der personellen Ausstattung (28 Hinweise).

Die Heimaufsicht führt in der Regel einmal pro Jahr Routinekontrollen in den mehr als 200 Einrichtungen durch. Mertens betont: „Wir gehen allen Hinweisen zeitnah nach und versuchen, in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Einrichtungen eine Lösung zu finden. Wenn die Beratungsmaßnahmen nicht greifen, müssen wir ordnungsrechtliche Maßnahmen ergreifen.“

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