Klartext​.NRW: Gesundheitspreis für Neusser Zukunftsprojekt der St. Augustinus-​Kliniken für Flüchtlinge

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Klartext​.NRW – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Das Neusser Projekt „Das St. Augustinus-​Kliniken-​Zukunftsprogramm: Ankommen in Deutschland – als Mensch mit Perspektive in Neuss“ ist einer von vier Preisträgern des Gesundheitspreises Nordrhein-Westfalen.

Dotiert ist der Preis mit 5.000 Euro. Darüber hin­aus wird ein Sonderpreis außer­halb der Schwerpunktausschreibung verliehen.

Das Projekt der St. Augustinus-​Kliniken leis­tet einen sehr wich­ti­gen Beitrag zur beruf­li­chen Integration von Flüchtlingen in das Gesundheitswesen und trägt damit auch dazu bei, den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu über­win­den“, erklärte Gesundheitsminister Karl-​Josef Laumann anläss­lich der Bekanntgabe der Preisträger. 

Das Projekt will geflüch­te­ten Menschen eine beruf­li­che Perspektive in einer der rund 30 Einrichtungen der St. Augustinus-​Kliniken im Gesundheits‑, Pflege- und Behindertenbereich geben. Die ankom­men­den Menschen erhal­ten im gesam­ten Projektverlauf kom­pe­tente Unterstützung von einer eigens dafür ein­ge­stell­ten Flüchtlingsmentorin, die Kontakt zu den Beteiligten der Stadt Neuss hat und Mitarbeitende als Job-​Paten in der jewei­li­gen Einrichtung anwirbt. Damit haben die Flüchtlinge immer min­des­tens einen Ansprechpartner, der ihnen im Arbeitsalltag unter­stüt­zend zur Seite steht – bei­spiels­weise bei Fragen im Beruf oder bei Behördengängen. 

Die wei­te­ren Preise gehen an das Projekt „Medizinische Hilfen Solingen“, an den Verein „Projekt Ankommen e. V.“ in Dortmund und die „Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge der Fachschaft Medizin der Heinrich-​Heine-​Universität Düsseldorf“. Der Sonderpreis geht an das Projekt „Förderung der inter­pro­fes­sio­nel­len Versorgung Schwerstkranker und Sterbender“ des Instituts für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein in Düsseldorf. 

Der „Gesundheitspreis Nordrhein-​Westfalen“ wird jähr­lich von der Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-​Westfalen“ ver­ge­ben. Schwerpunktthema war in die­sem Jahr „Angekommen in Nordrhein-​Westfalen: Flüchtlinge im Gesundheitswesen“. Maßgeblich sind unter ande­rem der Innovationscharakter eines Projektes und die gesund­heits­wis­sen­schaft­li­che Bewertung der Anträge. Die Vorauswahl traf eine Jury der Landesgesundheitskonferenz, in der alle wesent­li­chen gesund­heits­po­li­ti­schen Institutionen des Landes ver­tre­ten sind. Insgesamt haben sich 36 Institutionen mit 36 Projekten beworben.

Die dies­jäh­rige Verleihung des Gesundheitspreises durch Gesundheitsminister Karl-​Josef Laumann fin­det am 15. Dezember 2017 im Landtag Nordrhein-​Westfalen statt.

Zusätzliche Informationen zu den Preisträgern und dem Gesundheitspreis auch im Internet: www​.gesund​heits​preis​.nrw​.de.

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