Dormagen: Trinkwasser für Rheinfeld, Mitte und Horrem kommt ab sofort aus dem Mühlenbusch

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Ab sofort erhal­ten alle Dormagener (aus­ge­nom­men die Stadtteile Hackenbroich, Hackhausen und Delhoven) ihr Trinkwasser aus dem Wasserwerk der Kreiswerke Grevenbroich im Mühlenbusch. 

Die evd legt ihr Wasserwerk am Tannenbusch zum Jahresende end­gül­tig still, da das Wasserwerk kos­ten­in­ten­siv hätte saniert wer­den müs­sen. „Wir müs­sen unser Wasserwerk kom­plett zurück­bauen und das geht nur schritt­weise. Bis zur end­gül­ti­gen Stilllegung erhal­ten daher die Stadtteile Hackenbroich, Hackhausen und Delhoven ihr Wasser wei­ter­hin vom evd Wasserwerk“, erklärt Klemens Diekmann, Geschäftsführer der evd.

Im ver­gan­ge­nen Jahr unter­zeich­ne­ten die Kreiswerke Grevenbroich und die evd einen Kooperationsvertrag: Die Kreiswerke sind Vorlieferant und för­dern das Wasser aus dem Untergrund und berei­ten es im Wasserwerk Mühlenbusch auf. Die evd hat im Januar 2017 den Vertrieb über­nom­men und ist allei­ni­ger Lieferant und Ansprechpartner für Trinkwasser in Dormagen. Seit die­sem Jahr erhal­ten die evd-​Kunden auch eine gemein­same Abrechnung für Strom, Erdgas und Wasser.

Eine her­vor­ra­gende Qualität des Trinkwassers wird bei die­ser Kooperation ohne Änderungen im Härtegrad für alle Haushalte im Stadtgebiet gesi­chert“, betont Kreiswerke-​Geschäftsführer Stefan Stelten. Die nörd­li­chen Stadtteile erhal­ten nach wie vor ihr Trinkwasser aus dem Wasserwerk im Mühlenbusch. „Für Kunden aus Gohr, Straberg, Ückerath, Nievenheim, Delrath, Zons, St. Peter und Stürzelberg ändert sich in Bezug auf das Trinkwasser daher nichts. Auch die Kunden aus den süd­li­chen Stadtteilen müs­sen keine Veränderung der Qualität des Wassers befürch­ten“, sagt Klemens Diekmann.

Die Gesamtwasserhärte wird in Millimol (Anteil gelös­ter Mineralen) je Liter ange­ge­ben. In Dormagen beträgt die Gesamtwasserhärte des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Mühlenbusch 2,2 Millimol je Liter. Das ent­spricht dem Härtebereich „mit­tel“. Der Härtebereich des Wassers ändert sich also auch für die Kunden nicht, die bis­her vom Wasserwerk Hackenbroich ver­sorgt wur­den. Auch der Wasserdruck bleibt unver­än­dert. Änderungen an Geräteeinstellungen sind daher im gesam­ten Stadtgebiet nicht erforderlich.

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