Asphaltaufkleber” (sog. Streetfloor) im Kampf gegen Wohnungseinbrüche

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Seit Montag (9.10.) tourte das Info- und Beratungsmobil der Polizei durch den Rhein-​Kreis Neuss. Kostenlose Beratungen zum Thema Einbruchschutz sind ein Element der lan­des­wei­ten Aktionswoche „Riegel vor”, an der sich die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss beteiligte.

Die ers­ten soge­nann­ten Asphaltaufkleber (auch „Street Floor” genannt) wur­den in Dormagen, Meerbusch und Rommerskirchen für Fußgänger an zen­tra­len Punkten gut sicht­bar auf Gehwegen oder Plätzen auf­ge­bracht. Die Aufkleber haben eine Größe von 50 x 50 Zentimeter und zei­gen neben dem Logo der Kampagne „Riegel vor” einen soge­nann­ten QR-​Code, der zur Internetseite der Polizei mit allen Beratungsterminen führt.

Die Polizei geht mit ver­schie­de­nen Maßnahmen gegen Einbrüche vor. Zum einen sind uni­for­mierte und zivile Streifen im Einsatz. Eine zen­trale Bearbeitung der Wohnungseinbrüche im Rhein-​Kreis Neuss stellt sicher, dass Serien und über­re­gio­nale Bezüge schnel­ler erkannt und Tätern somit das Handwerk gelegt wer­den kann. Ein wei­te­rer Baustein die­ser Strategie ist die tech­ni­sche Prävention. Mit Beginn der dunk­len Jahreszeit steigt erfah­rungs­ge­mäß die Zahl der Wohnungseinbrüche.

Täter nut­zen ins­be­son­dere die früh ein­set­zende Dämmerung, um zumeist uner­kannt in Häuser ein­zu­stei­gen. Technische Sicherungen an Fenster und Türen sind ein wirk­sa­mes Mittel gegen Wohnungseinbrüche. In Meerbusch blie­ben im Jahr 2016 mehr als die Hälfte aller Wohnungseinbrüche im Versuchsstadium ste­cken – nicht zuletzt auf­grund siche­rungs­tech­ni­scher Einrichtungen.

An fol­gen­den Abenden, um 18 Uhr, fin­den Vorträge zum Thema Einbruchschutz in der Beratungsstelle in Neuss (Polizeigebäude, Jülicher Landstraße 178) statt:

  • Mittwoch, 18.10.2017
  • Mittwoch, 25.10.2017
  • Donnerstag, 09.11.2017
  • Mittwoch, 15.11.2017
  • Mittwoch, 22.11.2017
  • Mittwoch, 29.11.2017
  • Mittwoch, 06.12.2017
  • Mittwoch, 13.12.2017

Eine tele­fo­ni­sche Anmeldung (02131–3000) ist erforderlich.

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