Aus aktu­el­lem Anlass – Polizei warnt vor Betrügern und der „Enkeltrickmasche”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Eine ältere Dame aus Neuss fiel am Donnerstag (12.10.) dem soge­nann­ten „Enkeltrick” zum Opfer. Am Vormittag mel­dete sich ein Anrufer bei der Seniorin. 

Dem Unbekannten gelang es, sie davon zu über­zeu­gen, ein naher Verwandter zu sein. Er schil­derte der Dame, dass er ein ver­lo­cken­des Immobilienangebot hätte und kurz­fris­tig Bargeld für die Abwicklung des Kaufvertrages benö­tige. Zwecks Regulierung der Angelegenheit halte er sich momen­tan in Düsseldorf bei einem Anwalt auf.

Die Ausführungen klan­gen für die Angerufene glaub­haft, so dass sie, gegen 15:00 Uhr, zu einem Treffen mit einem „Azubi” eines betei­lig­ten Geldinstitutes im Bereich der Schabernackstraße im Neusser Norden auf­brach. Dort über­gab das Betrugsopfer dem Kurier das Bargeld in einem Umschlag. Anschließend ver­schwand der Unbekannte.

Als die über 80-​Jährige noch am glei­chen Tag mit den rich­ti­gen Verwandten Kontakt hatte, erkun­digte sie sich nach dem abge­lau­fe­nen Immobiliengeschäft. Hierbei stellte sich her­aus, dass unbe­kannte Täter erfolg­reich den „Enkeltrick” ange­wen­det hat­ten. Die Beute bestand aus meh­re­ren tau­send Euro.

Inzwischen ermit­telt die Kriminalpolizei. Vom unbe­kann­ten Geldabholer, der akzent­frei deutsch sprach, liegt eine vage Personenbeschreibung vor:

  • Er war circa 20 bis 25 Jahre alt, unge­fähr 165 Zentimeter groß, schlank, Brillenträger und hatte ein gepfleg­tes „ordent­li­ches” Aussehen.

Personen, die im Verlaufe des Donnerstagvormittags (12.03.) ver­däch­tige Beobachtungen im Bereich der Schabernackstraße gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131–3000 in Verbindung zu setzen.

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