Jüchen: Unein­sich­tige Rad­le­rin pöbelt und belei­digt Poli­zei­be­amte


Jüchen (ots) – Mit einer reni­ten­ten Rad­fah­re­rin hat­ten es Poli­zei­be­amte am Mitt­woch­mor­gen (11.10.) zu tun.

Gegen 08:00 Uhr beab­sich­tig­ten die Ord­nungs­hü­ter, die im Rah­men der Schul­weg­si­che­rung an der Gemein­schafts­grund­schule „In den Wei­den” unter­wegs waren, eine 29-jäh­rige Fahr­rad­fah­re­rin zu kon­trol­lie­ren.

Sie trans­por­tierte zu die­sem Zeit­punkt ihren sie­ben­jäh­ri­gen Sohn samt Tor­nis­ter auf dem Gepäck­trä­ger ihres Rades. Dabei schwankte der unge­si­cherte Junge gefähr­lich umher und drohte vom Fahr­rad zu fal­len. Der Poli­zist ent­schloss sich, der Frau die bestehende Gefahr für ihr Kind zu erläu­tern.

Die Füße des Kin­des hät­ten jeder­zeit in die Spei­chen des Rades gera­ten kön­nen, was einen Sturz oder einen Unfall mit Ver­let­zun­gen bei Mut­ter und Kind zur Folge gehabt haben könnte.

Wäh­rend der Über­prü­fung zeigte sich die Rad­le­rin äußerst unein­sich­tig und unko­ope­ra­tiv. Sie wei­gerte sich zunächst nicht nur, ihre Per­so­na­lien anzu­ge­ben. Als sie kurz­fris­tig fest­ge­hal­ten wer­den sollte, riss sie sich noch los und schlug nach den Beam­ten. Sie pöbelte wei­ter herum und belei­digte die Poli­zis­ten.

Neben dem Ver­kehrs­ver­stoß, muss sich die 29-Jäh­rige dem­nächst wegen Belei­di­gung und Wider­stands gegen Poli­zei­be­amte ver­ant­wor­ten.

Die Per­so­nen­be­för­de­rung auf Fahr­rä­dern in der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung (StVO) ist ein­deu­tig gere­gelt. Laut den Regeln der StVO darf eine Per­son ab 16 Jah­ren auf dem Fahr­rad ein Kind bis zum sieb­ten Geburts­tag mit­neh­men. Aller­dings muss ein Fahr­rad mit Sitz­vor­rich­tun­gen für Kin­der, ent­we­der vor oder hin­ter dem Fah­rer, aus­ge­stat­tet sein. Auch müs­sen die Kin­der durch Ver­klei­dun­gen am Rad oder ande­ren Vor­rich­tun­gen davor geschützt sein, mit den Füßen in die Spei­chen zu gera­ten.

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