Jüchen: Uneinsichtige Radlerin pöbelt und belei­digt Polizeibeamte

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen (ots) – Mit einer reni­ten­ten Radfahrerin hat­ten es Polizeibeamte am Mittwochmorgen (11.10.) zu tun. 

Gegen 08:00 Uhr beab­sich­tig­ten die Ordnungshüter, die im Rahmen der Schulwegsicherung an der Gemeinschaftsgrundschule „In den Weiden” unter­wegs waren, eine 29-​jährige Fahrradfahrerin zu kontrollieren.

Sie trans­por­tierte zu die­sem Zeitpunkt ihren sie­ben­jäh­ri­gen Sohn samt Tornister auf dem Gepäckträger ihres Rades. Dabei schwankte der unge­si­cherte Junge gefähr­lich umher und drohte vom Fahrrad zu fal­len. Der Polizist ent­schloss sich, der Frau die bestehende Gefahr für ihr Kind zu erläutern.

Die Füße des Kindes hät­ten jeder­zeit in die Speichen des Rades gera­ten kön­nen, was einen Sturz oder einen Unfall mit Verletzungen bei Mutter und Kind zur Folge gehabt haben könnte.

Während der Überprüfung zeigte sich die Radlerin äußerst unein­sich­tig und unko­ope­ra­tiv. Sie wei­gerte sich zunächst nicht nur, ihre Personalien anzu­ge­ben. Als sie kurz­fris­tig fest­ge­hal­ten wer­den sollte, riss sie sich noch los und schlug nach den Beamten. Sie pöbelte wei­ter herum und belei­digte die Polizisten.

Neben dem Verkehrsverstoß, muss sich die 29-​Jährige dem­nächst wegen Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten.

Die Personenbeförderung auf Fahrrädern in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist ein­deu­tig gere­gelt. Laut den Regeln der StVO darf eine Person ab 16 Jahren auf dem Fahrrad ein Kind bis zum sieb­ten Geburtstag mit­neh­men. Allerdings muss ein Fahrrad mit Sitzvorrichtungen für Kinder, ent­we­der vor oder hin­ter dem Fahrer, aus­ge­stat­tet sein. Auch müs­sen die Kinder durch Verkleidungen am Rad oder ande­ren Vorrichtungen davor geschützt sein, mit den Füßen in die Speichen zu geraten.

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