Korschenbroich: SPD – Öffentlich geför­der­ter Wohnraum und Wohnraum für junge Familien

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Die durch den Rhein-​Kreis Neuss in Auftrag gege­bene Wohnungsbedarfsanalyse hat erge­ben, dass in Korschenbroich ca. 260 öffent­lich geför­derte Wohnungen feh­len und der Bedarf an Einfamilienhäuser mit den bereits in Planung befind­li­chen Baugebieten in Korschenbroich und Kleinenbroich gedeckt wer­den kann.

In Glehn ste­hen zudem noch Flächen für den Wohnungsbau zur Verfügung, die genutzt wer­den könn­ten. Kreisweit feh­len bis zum Jahr 2030 bis zu 21.000 Wohnungen, dar­un­ter ca. 5000 öffent­lich geför­derte Wohnungen.

Die SPD hat seit lan­gem die Ausweitung des öffent­lich geför­der­ten Wohnungsbaus gefor­dert, um Wohnraum ins­be­son­dere für junge Familien, Alleinerziehende, Menschen mit gerin­gem Einkommen und von Altersarmut betrof­fe­ner Menschen zu schaf­fen. Dazu zäh­len alten­ge­rechte Wohnungen, aber auch Wohnungen für Menschen, die vor Krieg und Gewalt zu uns geflüch­tet sind.

Im Rhein-​Kreis Neuss hat die SPD bereits im letz­ten Jahr ein „Bündnis für Wohnen“ vor­ge­schla­gen. Dieser Vorschlag wird durch die vor­lie­gende Wohnungsmarktanalyse des Instituts InWIS nun eben­falls empfohlen.

Als ers­ten Schritt müs­sen alle Akteure der Wohnungsmärkte ihre Möglichkeiten und Kapazitäten prü­fen, um den Bedarf an bezahl­ba­ren und öffent­lich geför­der­ten Wohnraum zu decken. Dem Bündnis soll­ten Vertreter der rele­van­ten städ­ti­schen Fachstellen und die Akteure der Wohnungsmärkte, wie die ört­li­che Wohnungswirtschaft, Bauträger, Finanzierungsinstitute und auch der Sozialverbände angehören.

Um wei­tere kon­krete Angaben über die Situation in Korschenbroich zu erhal­ten, hat die SPD-​Ratsfraktion Korschenbroich für die nächste Sitzung des Sozialausschusses am 17.10.2017 in Korschenbroich einen umfang­rei­chen Fragenkatalog vorgelegt:

  1. Wie hoch ist der Bestand an öffent­lich geför­der­ten Wohnungen und Einfamilienhäusern in Korschenbroich zum 30.06.2017 und wie hat sich die­ser Bestand in den letz­ten fünf Jahren entwickelt?
  2. Wie viele woh­nungs­su­chende Haushalte mit Wohnberechtigungsschein sind in Korschenbroich zum 30.06.2017 regis­triert und wie viele unter­schrei­ten die Einkommensgrenze des sozia­len Wohnungsbaus um 20 %?
  3. Wie viele Baugenehmigungen für öffent­lich geför­derte Wohnungen oder Einfamilienhäuser sind in den Jahren 2012 bis zum 30.06.2017 erteilt wor­den und für wie viele noch nicht fer­tig­ge­stellte öffent­lich geför­der­ter Wohnungen oder Einfamilienhäuser lie­gen in Korschenbroich der­zeit erteilte gül­tige Baugenehmigungen vor?
  4. Für wie viele Wohnungen/​Häuser besteht/​bestand in den Jahren 2012 bis zum 30.06.2017 ein Belegungsrecht der Stadt Korschenbroich und wie viele Objekte mit Belegungsrecht befin­den sich im Besitz der Stadt Korschenbroich ? Gibt es in die­sen Objekten der Stadt einen Sanierungsstau ( mit Angabe der geschätz­ten not­wen­di­gen Mittel ) und ist hier­für ein Sanierungskonzept vorhanden?
  5. Wie bewer­tet die Stadtverwaltung die Vorschläge des Instituts InWIS bezüg­lich der in der Wohnungsmarktanalyse gemach­ten Vorschläge zur Gründung einer Kreiswohnungsgesellschaft?

Die Fragen die­nen zur Bewertung der vor­lie­gen­den Wohnungsmarktanalyse des Rhein-​Kreises Neuss für Korschenbroich und der Vorbereitung der anste­hen­den Haushaltsberatungen, ver­bun­den mit den wei­te­ren Planungen in Korschenbroich.

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