Neuss: CDU und SPD – Übereinkunft zum Thema Jahnstadion

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Neusser SPD begrüßt den Meinungswandel der Neusser CDU. Die hat sich in ihrem Sportkonzept dafür aus­ge­spro­chen, das Jahnstadion im Jahr 2018 und die Bezirkssportanlage Reuschenberg im Jahr 2019 mit einem Kunstrasenplatz zu versehen.

Wir set­zen uns als SPD schon seit vie­len Jahren für Verbesserungen im Jahnstadion ein, sind mit unse­ren Initiativen in der Vergangenheit aller­dings immer am Widerstand der CDU geschei­tert“, sagt Sascha Karbowiak, der stell­ver­tre­tende Vorsitzende der SPD-​Fraktion. „Ich bin froh, dass die CDU hier end­lich der Errichtung eines Kunstrasenplatzes zustimmt.“

Der SPD-​Stadtverordnete Dietmar Dahmen begrüßt, dass auch Reuschenberg einen Kunstrasenplatz bekom­men soll. „Der TUS Reuschenberg hat eine sehr gute Jugendarbeit. Das soll­ten wir unter­stütz­ten“, sagt Dahmen. Über die Kunstrasenplätze hin­aus bezeich­net Dahmen das CDU-​Sportkonzept als „mut­los“. „Die Maßnahmen ent­spre­chen im Großen und Ganzen dem IKPS-​Abschlussbericht zur Sportentwicklungsplanung und sind sehr unkon­kret“, sagt Dahmen. Beim Thema Zukunft der Rennbahn drü­cke sich die CDU etwa um eine klare Positionierung. Die SPD habe ein eige­nes deut­lich kon­kre­te­res Konzeptpapier erar­bei­tet. Dies soll am Wochenende auf der Klausurtagung der Stadtratsfraktion dis­ku­tiert und ver­ab­schie­det werden.

Die SPD setzt sich schon seit lan­gem für die Einrichtung von Kunstrasenplätzen ein. Vor allem eine Investition in die Bezirkssportanlage Gnadental und in das Jahnstadion war ein Kernanliegen der Sozialdemokraten. Dem von der CDU ein­ge­brach­ten Umbau des von-​Waldhausen-​Stadions in Norf hatte die SPD zuge­stimmt, in der Erwartung, dass die CDU dafür bald auch einem Kunstrasenplatz für das Jahnstadion zustimmt. Das war dann aber nicht pas­siert. So hatte sich die SPD bereits in der Arbeitsgruppe Sportentwicklung klar für das Jahnstadion als innen­stadt­na­hen Standort für einen Kunstrasenplatz aus­ge­spro­chen. Dies wurde bis­lang aller­dings von wei­ten Teilen der CDU verhindert.

Sascha Karbowiak begrüßt daher, dass die CDU auch wei­tere Entwicklungsperspektiven im Jahnstadion nicht mehr kate­go­risch aus­schließt. „Wir haben bereits im März bean­tragt, dass ein lang­fris­tig ange­leg­tes Konzept zur Weiterentwicklung des Jahnstadions erar­bei­tet wer­den soll. Leider ist der Antrag sei­ner­zeit auf­grund der Diskussionen inner­halb der CDU-​Fraktion zunächst ein­mal ver­tagt wor­den“, erläu­tert Karbowiak. „Aus die­sem Grund wer­den wir natür­lich bei pas­sen­der Gelegenheit an unse­ren Antrag erin­nern – zunächst ein­mal freue ich mich aller­dings, dass sich unser Einsatz in Sachen Jahnstadion end­lich aus­ge­zahlt hat“, fasst Karbowiak zusammen.

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