Neuss: Arno Jansen – Neuordnung der Polizei für Neusser Süden erforderlich

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der SPD-​Fraktionsvorsitzende Arno Jansen for­dert den Landrat in einem offe­nen Brief auf, eine wei­tere Polizeidienststelle in Weckhoven einzurichten. 

Nach der Beziehungstat am Lindenplatz, am Mittwoch den 04.10.2017, haben mich wie­der Bürger auf die Sicherheit ihres Stadtteils ange­spro­chen“, sagt Jansen. „Sie wün­schen sich in Weckhoven eine stär­kere Polizeipräsenz.“ Der 43-​Jährige erin­nert daher an eine Forderung, die die SPD bereits seit vie­len Jahren – unter ande­rem in ihrem Kommunalwahlprogramm – erhebt.

Die Sozialdemokraten wol­len den Polizeibezirksdienst neu ord­nen. So wer­den der­zeit die Stadtteile Grimlinghausen, Erfttal, Gnadental, Norf, Derikum, Rosellen, Allerheiligen, Neuenbaum, Rosellerheide, Uedesheim, Elvekum, Schlicherum, Hoisten, Bettikum alle­samt von der Rilkestraße 5 in Norf betreut. „Das kann so nicht blei­ben“, sagt Jansen, „der Landrat muss als Chef der Kreispolizeibehörde für mehr Orts- und Bürgernähe der Polizeidienststellen im Neusser Süden sorgen.“

Mindestens in einem Stadtteil wie Weckhoven ist nach Jansens Ansicht eine zusätz­li­che Polizeidienststelle ein­zu­rich­ten, damit die Polizei vor Ort auch mit einer Dependance sicht­bar ist. Nach Jansen Ansicht kommt hier­für das Ladenzentrum in Weckhoven in Betracht, wel­ches seit län­ge­rer Zeit ein „Problemkind“ ist. Von dort aus könn­ten dann neben dem Ortsteil Weckhoven auch Hoisten, Speck, Wehl, Helpenstein, Bettikum und Schlicherum orts­nä­her betreut wer­den. „Die CDU hat vor der Landtagswahl mehr Sicherheit ver­spro­chen. Nun ver­liert sie sich in Neuss in einer absur­den Debatte über ein paar Überwachungskameras“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende.

Die 300 zusätz­li­chen Polizeibeamten, die das Land NRW ein­stel­len will, müss­ten auch „vor Ort“ sicht­bar wer­den, for­dert Jansen. „Das Schwarze Peter Spiel des Landrates mit dem er bis­her jede Forderung nach mehr Personal im Polizeibereich auf das SPD-​regierte Land zeigte, ist zu Ende“ erklärt Jansen. Nun muss der CDU-​Landrat gemein­sam mit dem CDU-​Innenminister und dem CDU-​Landtagsabgeordneten dafür sor­gen, dass das Netz an Polizeidienststellen dich­ter wird.“

Offener Brief an den Landrat (pdf)

(128 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)