Neuss: Arbeitskreis Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung – Unternehmen der Neuss-​Düsseldorfer Häfen set­zen auf Digitalisierung

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der Arbeitskreis Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der CDU-​Kreistagsfraktion hat in die­sem Jahr schon eine Reihe inter­es­san­ter Veranstaltungen im Rahmen der Themenreihe „Industrie 4.0 – Digitalisierung“ organisiert. 

Nun besich­tigte er das Gebiet der Neuss-​Düsseldorfer Häfen. Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke begrüßte die Anwesenden am Steiger „Wolkenbügel“ im Düsseldorfer Medienhafen sehr herz­lich und wünschte ihnen span­nende Einblicke in das Gebiet der Neuss-​Düsseldorfer Häfen, die den Bürgerinnen und Bürgern oft­mals ver­schlos­sen blieben.

Mit an Bord des Schiffes befan­den sich eben­falls Jan Eckel, Geschäftsführer der RheinCargo GmbH & Co. KG, sowie der Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Neuss-​Düsseldorfer Häfen, Thomas Düttchen, die die Besichtigung leiteten.

Während das Schiff zunächst den Neusser Hafen ansteu­erte, prä­sen­tierte Herr Eckel das Unternehmen RheinCargo, das mit sei­nen sie­ben Häfen in Köln, Düsseldorf und Neuss den größ­ten Binnenhafenverbund Europas dar­stellt. Die Neuss-​Düsseldorfer Häfen sind seit 2003 Teil des Unternehmens.

Foto: CDU- Kreisverband Rhein-​Kreis Neuss

Bildet im Düsseldorfer Teil die Logistikbranche von Papier und Stahl den Hauptschwerpunkt, zeich­net sich der Neusser Hafen im Gegenzug neben einer Konzentration auf Schuttgütern durch einen gro­ßen Anteil pro­du­zie­ren­der Unternehmen aus.

Herr Düttchen infor­mierte die Anwesenden über die Unternehmensstrukturen auf den Flächen der Neuss-​Düsseldorfer Häfen und ging im Speziellen auf den Neusser Hafen ein, der inner­halb der RheinCargo den flä­chen­mä­ßig größ­ten Hafen bil­det. Die Güterströme kön­nen den Hafen auf tri­mo­dale Weise pas­sie­ren – per Schiff, auf der Schiene oder der Straße.

Durch die gute Anbindung des Neusser Hafengebietes an die Transportnetze und seine Befahrbarkeit auch bei Niedrigwasser, sind die Güterströme damit auch die die Zukunft des Hafens lang­fris­tig gesichert.

Viele Arbeitsschritte von der Anlieferung über die Produktion bis zum Abtransport von Gütern wer­den durch die Digitalisierung zuneh­mend ver­ein­facht und siche­rer gestal­tet. Arbeitskreisvorsitzender und Mitglied der CDU-​Kreistagsfraktion Jakob Beyen zeigte sich beein­druckt von den Dimensionen der Hafenbecken und in wel­chem Maße auch hier die Digitalisierung Einfluss auf den Betrieb nimmt:

Der Hafen hat schon immer eine bedeu­tende Rolle für die Stadt Neuss gespielt. Wasserseitig erschei­nen seine Ausmaße deut­lich grö­ßer als man sie an Land wahr­nimmt. Die eng ver­zahnte und digi­ta­li­sierte Logistik hin­ter den gewal­ti­gen Warenströmen, die den Neusser Hafen ohne viel Aufsehen jeden Tag pas­sie­ren, auf diese Weise näher gebracht zu bekom­men ist schon sehr span­nend. Die Veranstaltung hat mei­nen Blick auf den Hafen jeden­falls kolos­sal verändert.“

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