Rhein-​Kreis Neuss: Neue Kreis-​App unter­stützt Ratsuchende bei der Suche nach einem Pflegeplatz

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Rhein-​Kreis Neuss – Mit einer neuen Service-​App unter­stützt das Kreissozialamt jetzt Angehörige und Pflegebedürftige bei der Suche nach einem Kurzzeit- oder Langzeitpflegeplatz in Seniorenheimen. 

Unter heim​fin​der​.rhein​-kreis​-neuss​.de kön­nen sich inter­es­sierte Bürger kreis­weit einen schnel­len Überblick über alle aktu­ell freien Pflegeplätze in den 46 Seniorenheimen ver­schaf­fen. Eine Umkreissuche mit Übersichtskarte, die Kontaktdaten und Internetadressen der Heime sowie die Anzeige der freien Bettkapazitäten unter­teilt nach Kurzzeit- und Langzeitpflegeplätze bil­den das Herzstück der Anwendung.

Die Kreis-​App kann ab 1. Oktober auch im App Store für iOS-​Geräte und bei GooglePlay für Android-​Geräte her­un­ter­ge­la­den werden.

Häufig müs­sen Entscheidungen in kur­zer Zeit getrof­fen wer­den, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Statt Heime abzu­te­le­fo­nie­ren, kön­nen Ratsuchende sich jetzt über unsere App erkun­di­gen, wel­che Pflegeheime in ihrer Nähe lie­gen und freie Bettkapazitäten oder Kurzzeitpflegeplätze anbie­ten“, sagt Kreisdirektor und Sozialdezernent Dirk Brügge. Den meis­ten Pflegebedürftigen und Angehörigen sei es sehr wich­tig, dass sich die Einrichtung in der Nähe des Wohnortes befindet.

Bildtext: Kreisdirektor Dirk Brügge (r.), Harald Vieten, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit u. E‑Government-​Beauftragter (l.) und Jürgen Brings von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, freuen sich, die neue Service-​App vor­stel­len zu kön­nen. Foto: A. Baum

Die tech­ni­sche Entwicklung der App erfolgte in der Internetredaktion der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt. Die freien Bettkapazitäten wer­den von den 46 Seniorenheimen über eine zur Verfügung gestellte Plattform selbst in das System ein­ge­pflegt, um mög­lichst aktu­ell zu sein. „Ich bin den Heimleitungen und ‑trä­gern sehr dank­bar, dass sie das Projekt aktiv im Interesse der Angehörigen und Pflegebedürftigen unter­stüt­zen“, so Brügge.

Über eine Erweiterung der App denkt das Projektteam um Jürgen Brings und Sebastian Fischer von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises bereits nach. Dabei sol­len auch Rückmeldungen und Erfahrungsberichte von Anwendern einfließen.

Die Heimfinder-​App des Kreises ist aber kein Bewertungsportal. Darauf weist der E‑Governmentbeauftragte der Kreisverwaltung, Harald Vieten, hin. Bei der Auswahl eines Pflegeheimes spie­len schließ­lich viele unter­schied­li­che Aspekte eine Rolle. So rät das Kreissozialamt bei der Heimauswahl, immer meh­rere Einrichtungen zu ver­glei­chen und sich per­sön­li­che Eindrücke von Qualität und Angebot zu ver­schaf­fen. „Das will und kann die neue Heimfinder-​App natür­lich nicht erset­zen“, betont Vieten.

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