Dormagen: evd und Feuerwehr gemein­sam für den Trinkwasserschutz

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Beim Einsatz der Feuerwehr geht es oft um Leben und Tod. Wenn Brände gelöscht wer­den müs­sen, nut­zen die Helfer in Dormagen meist das Trinkwassernetz der evd.

Dabei gilt es trotz der Eile in sol­chen Situationen dar­auf zu ach­ten, dass die Trinkwasserleitungen nicht durch Löschwasser ver­un­rei­nigt wer­den“, erläu­tert der stell­ver­tre­tende Leiter der Feuerwehr, Gerd Gleich. Um diese Gefahr sicher aus­zu­schlie­ßen, wer­den die Löschfahrzeuge in Dormagen der­zeit alle mit neuen Standrohren ausgerüstet.

Elf die­ser Geräte stellte jetzt die evd der Feuerwehr als Spende zur Verfügung. „Es han­delt es sich um spe­zi­elle Standrohre mit Rückflussverhinderer. Diese Sicherungseinrichtung gewähr­leis­tet, dass Löschwasser nicht ins Trinkwasser gelan­gen kann“, erklärt evd-​Geschäftsführer Klemens Diekmann. Ein sol­ches Standrohr kos­tet rund 300 Euro und ist damit etwa um die Hälfte teuer als ein nor­ma­les Gerät.

Vor links: Klemens Diekmann (evd-​Geschäftsführer), mit­tig Bürgermeister Erik Lierenfeld und rechts der stell­ver­tre­tende Leiter der Feuerwehr Dormagen, Gerd Gleich. Foto: Stadt

Dank der Unterstützung durch die evd kön­nen wir die nötige Neuausrüstung zügig vor­neh­men“, sagt Gleich. Acht Geräte hat die Feuerwehr schon selbst beschafft, neun so genannte „Sammelstücke“ mit beson­de­ren Klappen wer­den bis zum Jahresende noch fol­gen. Dann ist die erfor­der­li­che Neuausrüstung abgeschlossen.

Der Schutz des Trinkwassers hat ähn­lich wie der Schutzauftrag unse­rer Feuerwehr eine hohe Priorität und ist gesetz­lich ver­pflich­tend“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Es ist erfreu­lich, dass sich die evd und die Feuerwehr gemein­sam dafür ein­set­zen, dass unser Trinkwasser von aller­höchs­ter Qualität ist und auch bleibt.“

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