Spurensicherungsarbeit führt zum Erfolg – DNA-​Treffer nach Autoaufbrüchen – Polizei ermit­telt zwei Tatverdächtige

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen/​Meerbusch (Rhein-​Kreis Neuss) (ots) – Die Polizei konnte nach akri­bi­scher Spurensicherungsarbeit und einem anschlie­ßen­den DNA – Vergleich zwei Tatverdächtige iden­ti­fi­zie­ren, die für Autoaufbrüche im Rhein-​Kreis Neuss in Betracht kommen.

In der Nacht vom 06.04.2017 auf den 07.04.2017 bra­chen bis dato Unbekannte in Dormagen-​Horrem einen sil­ber­far­be­nen 5er BMW auf. Ziel des Täters war neben dem fest­in­stal­lier­ten Navigationssystem, auch das Lenkrad samt Airbag.

In der Nacht vom 21.06. auf den 22.06.2017 knack­ten Unbekannte in Meerbusch einen Smart und stah­len aus dem Innenraum des Kleinwagens ein Notebook.

Durch inten­sive Spurensicherungsarbeit der Kripo konnte an bei­den Tatorten DNA gesi­chert wer­den. Zwei Personen mit der ana­ly­sier­ten DNA sind in der Datenbank des LKA NRW bekannt. Im Fall des Navidiebstahls in Dormagen han­delt es sich um einen 29-​jährigen litaui­schen Staatsbürger. Sein Aufenthalt ist zur­zeit nicht bekannt. Die Ermittlungen hierzu dau­ern an.

Der DNA-​Treffer am Smart, der in Meerbusch auf­ge­bro­chen wor­den war, konnte einem 26-​jährigen alge­ri­schen Staatsbürger zuge­ord­net wer­den. Er ist bereits mehr­fach wegen ähn­lich gela­ger­ter Delikte in Erscheinung getre­ten und befin­det sich mitt­ler­weile in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

Bei der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss ist ein zen­tra­les Kommissariat für die Bearbeitung von allen Autoaufbrüchen mit Tatort im Rhein-​Kreis Neuss zustän­dig. So kön­nen mög­li­che Tatzusammenhänge oder Serien schnel­ler erkannt und bekämpft wer­den. Die akri­bi­sche Spurensuche und ‑siche­rung ist ein wich­ti­ger Teil die­ser Ermittlungsarbeit. Speziell geschulte Kriminalbeamte sichern an Tatorten bei­spiels­weise Finger- und DNA-Spuren.

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