Rhein-​Kreis Neuss: Kreis stellt neue Straßenverkehrsamts-​App vor

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Rhein-​Kreis Neuss – Mit einer neuen kos­ten­lo­sen App will die Kreisverwaltung den Service für jähr­lich rund 160 000 Kunden im Straßenverkehrsamt (StVA) verbessern.

Ein Online-​Unterlagenprüfer, eine Wartezeitenprognose für alle vier Dienststellen des Straßenverkehrsamtes und eine Wartenummer-​Alarmfunktion bil­den das Herzstück der neuen App „Mein StVA“.

Die Kreis-​App läuft unter wtn​.rhein​-kreis​-neuss​.de auf allen inter­net­fä­hi­gen Mobilgeräten und kann im App-​Store für iOS- und bei GooglePlay für Android-​Geräte ab 1. Oktober her­un­ter­ge­la­den werden.

Der neue Online-​Unterlagenprüfer ermit­telt anhand eines ein­fa­chen Interviews beim Kunden alle erfor­der­li­chen Unterlagen für die gewünschte Dienstleistung. Am Ende erhält der Kunde nicht nur eine Checkliste mit zusätz­li­chen Informationen, son­dern kann sich die benö­tig­ten Formulare bequem, zeit- und orts­un­ab­hän­gig, zusen­den. Beim Besuch des Straßenverkehrsamtes sol­len Kunden dadurch bes­ser vor­be­rei­tet wer­den und feh­lende Unterlagen mög­lichst der Vergangenheit angehören.

(v.l.n.r.): E‑Governmentbeauftragter Harald Vieten, IT-​Dezernent Bijan Djir-​Sarai, Projektleiter Jürgen Brings und Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke stel­len die neue Straßenverkehrsamts-​App im Neusser Kreishaus vor. Foto: A. Baum /​Rhein-​Kreis Neuss

Neuland betritt die Kreisverwaltung auch mit einer Wartezeit-​Prognose, die auto­ma­ti­siert die Anzahl der Kunden ins Verhältnis zu den vor­han­de­nen Straßenverkehrsamtsmitarbeiter setzt. Neben der Darstellung der aktu­el­len durch­schnitt­li­chen Wartezeit in allen vier Dienststellen – Neuss-​Grevenbroich-​Dormagen-​Meerbusch – signa­li­sie­ren Ampelfarben, ob ein Besuch der gewünsch­ten Dienststelle emp­foh­len wird. Bei durch­schnitt­lich lan­gen Wartezeiten erhält der Kunde über sein Smartphone bzw. Tablett-​Computer eine Empfehlung inklu­sive Wegstreckenzeit, eine andere Dienststelle auf­zu­su­chen oder den Besuch des Straßenverkehrsamtes zu verschieben.

Für Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke ist die StVA-​App ein wei­te­rer Baustein von Web-​Diensten im Rahmen der von IT-​Dezernent Bijan Djir-​Sarai vor­ge­stell­ten Digitalisierungsstrategie für den Kreis: „Unser Konzept sieht vor, unsere Verwaltungsdienste für Bürger und Unternehmen durch mehr Online-​Dienste und Digitalisierung ein­fa­cher, nut­zer­freund­li­cher und effi­zi­en­ter zu gestal­ten“, hebt Petrauschke bei der Vorstellung der neuen App im Neusser Kreishaus her­vor. Weitere Angebote sol­len bereits in Kürze folgen.

Entwickelt wurde die App im eige­nen Haus in der Internetabteilung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Deren Leiter sieht noch wei­tere Potenziale: „Die App kann Wartezeiten zwar nicht gänz­lich ver­hin­dern, aber doch redu­zie­ren. Durch Kundenreaktionen und ‑anre­gun­gen in der Erprobungsphase wol­len wir die App wei­ter­ent­wi­ckeln“, so Harald Vieten als E‑Governmentbeauftragter der Kreisverwaltung. Und sein Mitarbeiter und Projektleiter Jürgen Brings ergänzt: „Die Wartenummer-​Alarmfunktion war ein häu­fig an uns her­an­ge­tra­ge­ner Kundenwunsch. Dieser erlaubt bei län­ge­ren Wartezeiten den Wartebereich kurz­fris­tig zu ver­las­sen, um viel­leicht einen Einkauf im nahe­ge­le­ge­nen Geschäft zu erle­di­gen. Über eine Push-​Funktion sei­nes Smartphones wird der Kunde alar­miert, wenn der Aufruf sei­ner Wartenummer näher rückt.“

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