Meerbusch: Feuerwehr Meerbusch bil­det sich im Umgang mit Hoftieren fort

Meerbusch – Brände auf Bauernhöfen sind in Meerbusch glücklicherweise sehr seltene Ereignisse. Dieser Umstand entbehrt allerdings nicht der Tatsache, dass die Feuerwehr bei Einsatzlagen auf Höfen auch mit unterschiedlichen Gattungen von Tieren in Kontakt kommen könnte. 

Aus diesem Grund hat der Löschzug Strümp sich im Rahmen eines Übungsdienstes mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt. Was müssen die Einsatzkräfte beachten, wenn bspw. Pferde aus einer Stallung geführt werden?

Wie verhalten sich Kühe, die durch Lärm, Blaulicht, Feuerschein oder viele fremde Menschen in eine Extremsituation gebracht werden? Wie packe ich eine Katze ohne mich durch die scharfen Krallen selbst zu verletzten?

Diese Fragen wurden den Feuerwehrleuten nicht nur sehr fachkundig von Silke Hilgers auf dem Schultenhof In der Issel beantwortet, sondern auch am praktischen Beispiel gezeigt.

Wie schwierig es dabei ist Pferde mit einer Menschenkette erst in eine Ecke zu treiben und dann zu versuchen einzufangen konnten die Strümper ebenso erkennen wie auch Erfahrungen im Anlegen einer provisorischen Leine oder dem richtigen Führen zu sammeln.

Gerade diese Eindrücke waren für die weniger tieraffinen Feuerwehrmänner wertvoll, um einerseits nicht den Respekt aber andererseits etwas die Angst vor den Tieren zu verlieren. Mit Bedacht auf die eigene Sicherheit der Feuerwehrleute wurden verschiedene Situationen von Einsatzabläufen durchgesprochen und dabei das Verhalten der Tiere betrachtet. Wertvolles Wissen, das die Strümper hoffentlich nie im Einsatzfall abrufen müssen. Fotos(4): Ffw Meerbusch

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