Grevenbroich/​Rom­mers­kir­chen: Port­mo­nee geraubt – Poli­zei fahn­det nach Täter aus Bahn


Gre­ven­broich, Rom­mers­kir­chen (ots) – Am frü­hen Mon­tag­mor­gen (18.09.) kam es in Gre­ven­broich zu einem Raub. Fahr­gäste der Regio­nal­bahn hat­ten bereits zuvor einen auf­fäl­lig ner­vös agie­ren­den Mann bemerkt.

Als der Zug am Bahn­hof Gre­ven­broich stoppte, hielt der Ver­däch­tige plötz­lich ein Mes­ser in der Hand und bedrohte ein Düs­sel­dor­fer Paar. Er schubste die 31 und 28 Jahre alten Ehe­leute aus dem ste­hen­den Wag­gon auf den Bahn­steig, stahl ihnen ein Port­mo­nee und flüch­tete.

Durch die Aktion erlitt der 31-Jäh­rige leichte Ver­let­zun­gen, musste aber nicht medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den. Dem Räu­ber gelang es unter­des­sen in einer Regio­nal­bahn Rich­tung Pul­heim zu ver­schwin­den.

Am Bahn­hof Rom­mers­kir­chen ver­ließ der Tat­ver­däch­tige den Zug. Als eine Poli­zei­streife dort auf ihn auf­merk­sam wurde, gab er Fer­sen­geld. Einem 21-jäh­ri­gen Pas­san­ten, der sich ihm in den Weg stellte, sprühte er einen Reiz­stoff in das Gesicht. Der junge Mann wurde leicht ver­letzt und nach medi­zi­ni­scher Erst­ver­sor­gung vor Ort in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert. Der flüch­tige Räu­ber konnte fol­gen­der­ma­ßen beschrie­ben wer­den:

  • Etwa 180 bis 190 Zen­ti­me­ter groß, sehr schlank,
  • beklei­det mit einer dun­kel­blauen Kapu­zen­ja­cke, Blue­jeans und Turn­schu­hen.

Hin­weise auf den Flüch­ti­gen wer­den erbe­ten unter Tele­fon 02131 300–0.

(239 Ansich­ten gesamt, 1 Leser heute)