Dor­ma­gen: Alko­ho­li­siert und ohne Licht – Rad­fah­rer fällt bei Poli­zei­kon­trolle auf


Dor­ma­gen (ots) – Am Sams­tag (16.09.), gegen 1 Uhr, befand sich ein Strei­fen­wa­gen der Wache Dor­ma­gen auf der Haupt­straße in Del­ho­ven.

Zu die­sem Zeit­punkt fuhr ein 23-jäh­ri­ger Dor­ma­ge­ner auf sei­nem Fahr­rad an dem Poli­zei­auto vor­bei – und zwar ohne die vor­ge­schrie­bene Beleuch­tung. Bei der fol­gen­den Kon­trolle stellte sich her­aus, dass der Rad­ler offen­bar zu tief ins Glas geschaut hatte. Einen Atem­al­ko­hol­test ver­wei­gerte er, so dass ihm auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft eine Blut­probe ent­nom­men wer­den musste.

Die alko­ho­li­sierte Teil­nahme am Stra­ßen­ver­kehr ist auch für Rad­fah­rer kein Kava­liers­de­likt! Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat ent­schie­den, dass die Fahr­erlaub­nis einem Rad­fah­rer mit einem Blut­al­ko­hol­ge­halt von 1,6 Pro­mille und mehr ent­zo­gen wer­den kann. Eine Geld­strafe, sowie die Anord­nung einer medi­zi­nisch-psy­cho­lo­gi­schen Unter­su­chung (MPU) kön­nen fol­gen.

Viele Ver­kehrs­teil­neh­mer sind der Mei­nung, dass sie unein­ge­schränkt Alko­hol trin­ken dür­fen, wenn sie mit dem Fahr­rad unter­wegs sind, aber Ach­tung: Bereits ab einem Alko­ho­li­sie­rungs­grad von 0,3 Pro­mille ist ein Straf­ver­fah­ren fäl­lig, wenn soge­nannte Aus­fall­erschei­nun­gen vor­lie­gen, der Rad­fah­rer zum Bei­spiel in Schlan­gen­li­nien fährt, stürzt oder einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht.

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