Dormagen: Alkoholisiert und ohne Licht – Radfahrer fällt bei Polizeikontrolle auf

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen (ots) – Am Samstag (16.09.), gegen 1 Uhr, befand sich ein Streifenwagen der Wache Dormagen auf der Hauptstraße in Delhoven. 

Zu die­sem Zeitpunkt fuhr ein 23-​jähriger Dormagener auf sei­nem Fahrrad an dem Polizeiauto vor­bei – und zwar ohne die vor­ge­schrie­bene Beleuchtung. Bei der fol­gen­den Kontrolle stellte sich her­aus, dass der Radler offen­bar zu tief ins Glas geschaut hatte. Einen Atemalkoholtest ver­wei­gerte er, so dass ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe ent­nom­men wer­den musste.

Die alko­ho­li­sierte Teilnahme am Straßenverkehr ist auch für Radfahrer kein Kavaliersdelikt! Das Bundesverwaltungsgericht hat ent­schie­den, dass die Fahrerlaubnis einem Radfahrer mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille und mehr ent­zo­gen wer­den kann. Eine Geldstrafe, sowie die Anordnung einer medizinisch-​psychologischen Untersuchung (MPU) kön­nen folgen.

Viele Verkehrsteilnehmer sind der Meinung, dass sie unein­ge­schränkt Alkohol trin­ken dür­fen, wenn sie mit dem Fahrrad unter­wegs sind, aber Achtung: Bereits ab einem Alkoholisierungsgrad von 0,3 Promille ist ein Strafverfahren fäl­lig, wenn soge­nannte Ausfallerscheinungen vor­lie­gen, der Radfahrer zum Beispiel in Schlangenlinien fährt, stürzt oder einen Verkehrsunfall verursacht.

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