Bundesnetzagentur: Welche Stromleitungen braucht Deutschland bis 2030? – Dialog 19.09.2017

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Robert Schilken, Herausgeber



Bundesnetzagentur – Zwei Dokumente zum zukünf­ti­gen Netzausbau sind aktu­ell in der Diskussion, die es in sich haben: die bei­den Netzentwicklungspläne für die Hochspannungsübertragung in Deutschland und für die Anbindung der Offshore-​Windparks in Nord- und Ostsee. 

Bis Ende des Jahres soll die Bundesnetzagentur sie prü­fen und dann bestim­men, wel­che neuen Stromleitungen bis zum Jahr 2030 erfor­der­lich sind. Vergleichbar ist dies mit dem Bundesverkehrswegeplan, der ja ähn­li­ches für das Straßen‑, Schienen- und Wasserstraßennetz leistet.

Parallel dazu hat die Bundesnetzagentur einen Umweltbericht ent­wor­fen, der die mög­li­chen Umweltauswirkungen die­ser Maßnahmen beschreibt. Die Netzentwicklungspläne und der Umweltbericht die­nen dem Gesetzgeber als Grundlage für ein ver­bind­li­ches Bundesbedarfsplangesetz.

Im Klartext: Ob eine bestimmte Leitung benö­tigt wird, steht bei deren Genehmigungsverfahren dann nicht mehr zur Diskussion.

Umso wich­ti­ger ist es, dass diese Fragen bereits jetzt mög­lichst breit in der Öffentlichkeit dis­ku­tiert wer­den. Jeder Bürger und jede Vereinigung haben das Recht, zu den vor­lie­gen­den Entwürfen Stellung zu neh­men und sich so in die Gestaltung des Übertragungsnetzes für die kom­men­den 13 Jahre einzubringen.

Darüber hin­aus sucht die Bundesnetzagentur aber auch den direk­ten Dialog. Auf ins­ge­samt fünf Informationsveranstaltungen kön­nen Interessierte mit den Experten der Behörde dis­ku­tie­ren und sich zum Beispiel dar­über infor­mie­ren, ob es in ihrer Region mög­li­cher­weise neue Stromleitungen geben könnte.

Die Bundesnetzagentur freut sich auf einen inten­si­ven Dialog:

  • am 19. September 2017 in Düsseldorf, Beginn 19.09.2017 13:00 Uhr – Ende 19.09.2017 18:00 Uhr, Weinkellerei, Jacobistraße 6a, 40211 Düsseldorf

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten (Düsseldorf) fin­den Sie hier.

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