Bundesnetzagentur: Welche Stromleitungen braucht Deutschland bis 2030? – Dialog 19.09.2017

Bundesnetzagentur – Zwei Dokumente zum zukünftigen Netzausbau sind aktuell in der Diskussion, die es in sich haben: die beiden Netzentwicklungspläne für die Hochspannungsübertragung in Deutschland und für die Anbindung der Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee.

Bis Ende des Jahres soll die Bundesnetzagentur sie prüfen und dann bestimmen, welche neuen Stromleitungen bis zum Jahr 2030 erforderlich sind. Vergleichbar ist dies mit dem Bundesverkehrswegeplan, der ja ähnliches für das Straßen-, Schienen- und Wasserstraßennetz leistet.

Parallel dazu hat die Bundesnetzagentur einen Umweltbericht entworfen, der die möglichen Umweltauswirkungen dieser Maßnahmen beschreibt. Die Netzentwicklungspläne und der Umweltbericht dienen dem Gesetzgeber als Grundlage für ein verbindliches Bundesbedarfsplangesetz.

Im Klartext: Ob eine bestimmte Leitung benötigt wird, steht bei deren Genehmigungsverfahren dann nicht mehr zur Diskussion.

Umso wichtiger ist es, dass diese Fragen bereits jetzt möglichst breit in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Jeder Bürger und jede Vereinigung haben das Recht, zu den vorliegenden Entwürfen Stellung zu nehmen und sich so in die Gestaltung des Übertragungsnetzes für die kommenden 13 Jahre einzubringen.

Darüber hinaus sucht die Bundesnetzagentur aber auch den direkten Dialog. Auf insgesamt fünf Informationsveranstaltungen können Interessierte mit den Experten der Behörde diskutieren und sich zum Beispiel darüber informieren, ob es in ihrer Region möglicherweise neue Stromleitungen geben könnte.

Die Bundesnetzagentur freut sich auf einen intensiven Dialog:

  • am 19. September 2017 in Düsseldorf, Beginn 19.09.2017 13:00 Uhr – Ende 19.09.2017 18:00 Uhr, Weinkellerei, Jacobistraße 6a, 40211 Düsseldorf

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten (Düsseldorf) finden Sie hier.

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