Meerbusch: „Spielplatzkonzept 2030” – Eltern und Kinder dis­ku­tie­ren mit – 20./ 27. September 2017

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Meerbusch – Die Stadtverwaltung ist derzeit dabei, das "Spielplatzkonzept 2030" zu entwickeln. Fachleute aus dem Bereich Grünflächen und aus dem Jugendamt der Stadt arbeiten dabei Hand in Hand.

Zum Konzept gehören unter anderem eine genaue Analyse der bestehenden Spielplatzlandschaft mit stadtweit rund 70 Plätzen und eine Marschroute, wie nach dem Leitbild "Meerbusch: Familien- und kinderfreundliche Stadt" weiter vorgegangen werden soll.

Im Zuge dessen sollen Spielplätze, die schon jetzt sehr gut angenommen werden, zu so genannten "Leuchtturmspielplätzen" ausgebaut und aufgewertet werden. Gedacht ist an einen "Leuchtturmspielplatz" pro Stadtteil. "Diese Plätze sollen attraktive Spielangebote für Schul- und für Kleinkinder bereithalten und somit attraktiv für die ganze Familie sein", erklärt Michael Betsch, Leiter des Servicebereichs Bauhof, Friedhöfe und Grünflächen. Hintergrund: Derzeit sind die meisten städtischen Spielplätze überwiegend für Schulkinder angelegt. Das soll sich ändern. "Zudem haben wir diejenigen Spielplätze aufgelistet, die gründlich überarbeitet werden müssen, damit das Spielangebot zeitgemäß und bedarfsgerecht wird." Bei anderen Anlagen seien bereits geringfügige Eingriffe - zum Beispiel durch mehr Grün - ausreichend, um eine deutliche Aufwertung zu erreichen.

Die Analyse hat zudem ergeben, dass es auch Spielplätze gibt, die künftig aufgegeben werden können. Sie sollen laut Konzept allerdings als so genannte "Quartiersplätze" und grüne Treffpunkte erhalten bleiben. Andere, kaum oder gar nicht mehr genutzte Anlagen stehen komplett zur Disposition. "Die Aufwendungen für Gerätewartung und Pflege, die dort wegfallen, ermöglichen es uns, die künftigen 'Top-Spielplätze' besser auszustatten und zu echten Highlights für die ganze Familie zu machen", so Michael Betsch.

Das Spielplatzkonzept soll neben der Beratung in den politischen Gremien auch mit den Meerbuscher Eltern und Kindern offen erörtert werden. "Das sind die Nutzer, für die wir all' das entwickeln", erklärt der Technische Beigeordnete Michael Assenmacher. Die Ideen und Anregungen der Familien werden schriftlich aufgenommen, fachlich bewertet und dann in der Politik zur Diskussion gestellt.

Zu diesem Zweck wurden in diesem Jahr insgesamt vier Informations- und Diskussionsabende angesetzt. Die Workshops in Lank und Osterath sind bereits gut gelaufen. Jetzt sind Strümp und Ossum-Bösinghoven sowie zum Schluss Büderich an der Reihe, wenn es wieder heißt "Unser neues Meerbuscher Spielplatzkonzept - Diskutieren Sie mit!".

Die Termine:

  • Mittwoch, 20. September, 19 Uhr, Aula der Städtischen Martinus-Grundschule Schule am Fouesnant-Platz in Strümp
  • Mittwoch, 27. September, 19 Uhr, Sitzungssaal im Verwaltungsgebäude am Dr.-Franz-Schütz-Platz 1 in Büderich

Michael Assenmacher, Michael Betsch und Peter Annacker, Fachbereichsleiter für Soziales und Jugend, werden das Konzept vorstellen. Anschließend können die Teilnehmer in mehreren Arbeitsgruppen unter fachlicher Anleitung anhand von Zahlen und Plänen diskutieren. Die Ergebnisse werden dann in großer Runde vorgestellt. Anmeldung ist nicht erforderlich.

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