Meer­busch: Unfall­ver­ur­sa­cher fährt unbe­irrt wei­ter


Meer­busch, Neuss, Kaarst (ots) – Am Mitt­woch (13.9.), gegen 11 Uhr, lie­fen inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­rere Anrufe bei der Leit­stelle der Poli­zei auf.

An unter­schied­li­chen Ört­lich­kei­ten, zuerst in Meer­busch dann in Neuss, mach­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Anga­ben zu einem schwar­zen Mer­ce­des, des­sen Fah­rer unkon­trol­liert und rück­sicht­los unter­wegs sei und auch bereits Unfälle ver­ur­sacht hätte.

Die ers­ten Hin­weise erreich­ten die Poli­zei aus dem Bereich Düs­sel­dor­fer Straße /​„In der Meer” in Meer­busch-Büde­rich. Auto­fah­rer und Pas­san­ten mel­de­ten, von einem bis dato unbe­kann­ten Mer­ce­des­fah­rer gefähr­det wor­den zu sein. Zudem habe die­ser einen Ampel­mast tou­chiert und sei anschlie­ßend wei­ter­ge­fah­ren.

In Neuss-Wei­ßen­berg rie­fen Zeu­gen die Poli­zei, weil ein dunk­ler Mer­ce­des ein Ver­kehrs­zei­chen an der Römer­straße umge­fah­ren habe. Fahr­zeug­teile und vor allem ein Kenn­zei­chen, das an der Unfall­stelle zurück­blieb, deu­te­ten auf den glei­chen Ver­ur­sa­cher wie in Meer­busch hin.

In Kaarst-Holz­bütt­gen an der Sie­mens­straße gelang es einer Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung den beschrie­be­nen und inzwi­schen stark beschä­dig­ten Wagen aus­fin­dig zu machen und anzu­hal­ten. Der Mann hin­ter dem Steuer zeigte deut­li­che Anzei­chen einer Fahr­un­tüch­tig­keit und benö­tigte offen­sicht­lich medi­zi­ni­sche Hilfe.

Ein Ret­tungs­wa­gen wurde hin­zu­ge­ru­fen und brachte den 43-Jäh­ri­gen in ein Kran­ken­haus. Der­zeit lau­fen die Ermitt­lun­gen der Poli­zei zu den genauen Unfall­her­gän­gen noch. Der Ver­dacht der Fahr­un­tüch­tig­keit und der mehr­fa­chen Ver­kehrs­un­fall­flucht steht im Raum.

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