Korschenbroich: Monika Graaff war als PPP-​Stipendiatin zehn Monate in den USA

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Korschenbroich – „Willkommen in der Heimat.“ Mit die­sen Worten begrüßte Bürgermeister Marc Venten jetzt die 16-​jährige Monika Graaff nach ihrem zehn­mo­na­ti­gen Aufenthalt in den USA

Die Korschenbroicher Schülerin hat in der Zeit eine High School in der Kleinstadt Sidney im Bundesstaat Ohio besucht und mit einer Gastschwester aus Georgien das Zimmer bei Gasteltern geteilt. Monika Graaff hatte sich für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) bewor­ben und ein Stipendium für ihren Aufenthalt erhalten.

Monika Graaff ist aus den USA zurück: Von ihren Erfahrungen berich­tete sie Bürgermeister Marc Venten (l.) und dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling. Foto: Stadt

Pate der Stipendiatin war in die­ser Zeit der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling. Über ihre Erfahrungen in den Vereinigten Staaten konnte Monika Graaff wäh­rend ihres Besuches im Rathaus anschau­lich erzäh­len: über das gute Verhältnis zu ihrer Gastschwester, über das all­täg­li­che Leben, das sich ins­be­son­dere an der Schule abspielte, über ihre lan­gen Schultage, an denen sie auch viel Sport getrie­ben hat. Neben Volleyball spielte sie Basketball und war als Leichtathletin aktiv.

Die Zeit der Präsidentschaftswahl hat sie wäh­rend ihres Aufenthaltes erlebt („die Mehrzahl der Leute vor Ort war für Trump“) und auch an den Festivitäten an der High School teil­ge­nom­men. Reisen mit ihren Gasteltern führ­ten sie nach Chicago und New York. Und auch die Niagara-​Fälle hat sie gesehen.

Mehr Freiwilligen-​Stunden geleis­tet als gefordert

Eine Vorgabe ihrer Austausch-​Organisation waren Freiwilligen-​Stunden, die sie unter ande­rem im Tierheim, in einer Kita und in der Schule sowie für eine kari­ta­tive Organisation geleis­tet hat. Daran fand sie so viel Gefallen, dass sie rund 100 statt der gefor­der­ten 50 Stunden absol­viert hat. Positiv ist ihr auch die Offenheit der Menschen vor Ort in Erinnerung. Das ame­ri­ka­ni­sche Bildungssystem dage­gen hat die Schülerin trotz freund­schaft­li­cher Kontakte zwi­schen Lehrern und Schülern und einem star­ken Schulgeist nicht überzeugt.

Durch ihren Aufenthalt habe sich auch ihr Blick auf Deutschland ver­än­dert, erzählte Monika Graaff. Sie habe jetzt ein dif­fe­ren­zier­te­res Bild, nehme man­che Dinge nicht mehr als selbst­ver­ständ­lich wahr – etwa die his­to­ri­schen Gebäude. Auch ihr Politik-​Verständnis habe sich verändert.

Das Bewerbungsverfahren für ein Stipendium im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms für das Schuljahr 2018/​19 läuft zur­zeit. Bewerbungen kön­nen noch bis zum 15. September ein­ge­reicht wer­den. Weitere Infos unter www​.bun​des​tag​.de/​ppp.

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