Meerbusch: 17 Azubis begin­nen bei der Stadtverwaltung einen neuen Lebensabschnitt

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Meerbusch – Marvin Giesen, Marc Saager, Marie-​Therese Blacha, Kimberly Hüsgen, Lena Küffner, Fabian Schneider, Paul Wilhelmus, Laura Antonelli, Jennifer Dachtler, Isabel Shillingford, Nina Stüttgen, Nina Uhlig, Lara Barofke, Tim Salloth, Gianluca Constantini und Lucy Ziffels sind „happy”.

Mit der Ausbildung bei der Stadt Meerbusch hat für alle ein neuer Lebensabschnitt begon­nen. „Sie haben eine gute Wahl getrof­fen”, sagte Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage bei der Begrüßung des Nachwuchses am Rathaus. „Unsere Verwaltung ist über­schau­bar, und wir wer­den Sie nach Kräften fördern.”

Mit Lena Küffner ist erst­mals auch eine Auszubildende in einem neuen Berufszweig dabei: In der Stadtbibliothek absol­viert die 17-​Jährige eine drei­jäh­rige duale Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek. Lena Küffner, die aus Seesen in Niedersachsen kommt, hat bun­des­weit lange nach ihrem Wunschausbildungsplatz gesucht – in Meerbusch ist sie fün­dig geworden.

Viele Bewerbungen

Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage emp­fing die jun­gen Leute vor dem Ausbildungsstart wie immer im Rathaus. Foto: Stadt

Rund 40 Bewerbungen flat­tern durch­schnitt­lich pro Ausbildungsplatz auf den Tisch von Jürgen Wirtz, Personalchef im Rathaus. Inzwischen gibt es wie­der deut­lich mehr Bewerber aus Meerbusch selbst und auch ins­ge­samt gibt es mehr Interessenten. „Das liegt wohl auch an unse­rem neuen Job-​Portal, das beson­ders bei jun­gen Leuten gut ankommt, die sich gern unkom­pli­ziert online bewer­ben”, so Wirtz. Ganz gleich ob Verwaltungsfachangestellter, Inspektorenanwärter, Gärtner oder Erzieher – die Lehrstellen bei der Stadt sind begehrt. 28 Auszubildende erler­nen der­zeit ihren Beruf in Diensten der Kommune. Die Erzieherinnen im so genann­ten Anerkennungsjahr stel­len unter den Azubis gewöhn­lich die größte Gruppe. Hinzu kom­men jähr­lich rund 25 Praktikanten und Rechtsreferendare, die für einen begrenz­ten Zeitraum von zwei Wochen bis drei Monaten die Abteilungen durch­lau­fen. Hinzu kom­men Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres.

Azubis brin­gen fri­schen Wind

In Sachen Ausbildung muss die Kommune vor­bild­lich sein”, so Mielke-​Westerlage. „Junge, gut moti­vierte Leute sind unsere Zukunft, und sie brin­gen fri­schen Wind.” Im Rathaus ver­fahre man grund­sätz­lich nach der Maßgabe, leis­tungs­starke Nachwuchsleute nach der Lehre auch zu über­neh­men. Das gilt vor allem für die Beamtenanwärter und die übri­gen rein ver­wal­tungs­tech­ni­schen Ausbildungswege, die zwangs­läu­fig in eine Tätigkeit im öffent­li­chen Dienst münden.

Die Anforderungen für die Beamtenanwärter und Verwaltungsfachangestellten sind durch­aus hoch. In drei Jahren durch­lau­fen die jun­gen Leute neben der schu­li­schen Ausbildung sechs Verwaltungsbereiche, erhal­ten das Rüstzeug in all­ge­mei­nem Verwaltungsrecht, Finanzwesen oder auch Kommunalverfassungsrecht. Herausforderungen, die offen­bar bei wei­tem nicht jedem Bewerber recht bewusst sind. „Die Bewerbungen sind von recht unter­schied­li­cher Qualität”, weiß Jürgen Wirtz aus Erfahrung. „Oftmals rei­chen die schu­li­schen Leistungen erkenn­bar nicht aus.” In die­sem Jahr aber sei die Auswahl reich­lich und gut gewesen.

In jedem Jahrgang stellte die Stadt bis­her zwei Einsteiger für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten und zwei Inspektoranwärter ein. Wegen des anste­hen­den Generationswechsels in ver­schie­dens­ten Fachbereichen sind es ab die­sem Jahr drei Inspektoranwärter. Hinzu kom­men fünf Lehrstellen für ange­hende Gärtner, sechs für Erzieherinnen im Anerkennungsjahr sowie zwei Plätze zur Ableistung eines Freiwilligen Sozialen Jahres und alle drei Jahre – 2016 wie­der – ein Ausbildungsplatz für Fachinformatiker in der IT-Abteilung.

Jetzt bewer­ben für 2019

Schon jetzt hat für die Verwaltungsberufe mit Tests die Auswahl der bes­ten neuen Auszubildenden für das Jahr 2018 begon­nen. Hier ist die Bewerbungsfrist also schon abge­lau­fen. Chancen bestehen aber natür­lich für das Jahr 2019. Für alle ande­ren Berufe sind für das Jahr 2018 noch Bewerbungen mög­lich und wer­den gern angenommen.

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