Dormagen: Julia Stöcker wird neue städ­ti­sche Kinder- und Jugendbeauftragte

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Dormagen – Julia Stöcker heißt die neue Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Dormagen. Die 26-​jährige Rheinfelderin tritt die Nachfolge von Klaus Güdelhöfer an, der die­ses Amt mehr als 25 Jahre lang bei der Verwaltung wahr­ge­nom­men hat. 

Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe, denn das erklärte Ziel ist, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Dormagen wei­ter zu stär­ken“, sagt Stöcker. Den Jugendlichen wird sie sich mit einem gro­ßen Workshop vor­stel­len, den sie am 23. September im Norbert-​Gymnasium Knechtsteden ver­an­stal­tet. Dann geht es um das Jugendparlament und das kom­mu­nal­po­li­ti­sche Praktikum, die auf Beschluss des Rates in Dormagen ein­ge­führt wer­den sol­len. „Gemeinsam mit den Jugendlichen wol­len wir hier ein Konzept erar­bei­ten, wie sie künf­tig an allen für sie wich­ti­gen Belangen betei­ligt wer­den kön­nen“, so Stöcker. Auch das Kinderparlament, das schon seit 1991 ein Erfolgsmodell in Dormagen ist, wird sie in Zukunft betreuen. 

Bürgermeister Erik Lierenfeld (links) und der Erste Beigeordnete Robert Krumbein (rechts) über­ga­ben die Ernennungsurkunde an die neue Kinder- und Jugendbeauftragte Julia Stöcker. Sie löst Klaus Güdelhöfer (2.v.r.) ab. Foto: Stadt

Bei der Stadtverwaltung fing die Sozialpädagogin 2012 als Praktikantin im Anerkennungsjahr an und wurde dann Bezirkssozialarbeiterin. Parallel zu ihrer beruf­li­chen Tätigkeit absol­vierte sie einen Master-​Studiengang für Sozialmanagement. Aus den Händen von Bürgermeister Erik Lierenfeld und des Ersten Beigeordneten Robert Krumbein konnte sie jetzt ihre Ernennungsurkunde in Empfang nehmen.

Ihr Vorgänger Klaus Güdelhöfer ist bei der Verwaltung inzwi­schen für den gesam­ten Bereich der Kinder- und Jugendförderung sowie der Sozialplanung zustän­dig. „Ich gebe die Aufgabe des Kinder- und Jugendbeauftragten des­halb gerne in jün­gere Hände“, sagt der 62-​Jährige. Schon seit April 1984 arbei­tet er bei der Stadtverwaltung und gehört damit fast zur „Erstausstattung“ des Jugendamtes, das vier Monate vor­her ent­stan­den war. Anfangs küm­merte sich Güdelhöfer um den Jugendschutz. 1991 wurde er dann zum Anwalt der Kinder und Jugendlichen bei der Stadtverwaltung beru­fen. Von der Spielplatzplanung über Verkehrsregelungen bis zur Entwicklung von Baugebieten wurde er in alle wich­ti­gen Fragen für die junge Generation ein­be­zo­gen. Gleich im ers­ten Jahr konnte er auch das Kinderparlament mit ins Leben rufen. „Es hat mir immer viel Spaß gemacht und ich glaube, wir haben in Dormagen viel für die Kinder erreicht“, sagt er.

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