Dormagen: „Interkulturelle Woche“ – Gebete, Bildung und kuli­na­ri­scher Genuss

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Eine bunte Mischung aus Gebet, Musik, Workshop, Vortrag und Gaumenfreuden erwar­tet die Dormagener Ende September im Rahmen der „Interkulturellen Woche“. 

Sie wird gemein­sam vom städ­ti­schen Integrationsrat, dem Integrationsbüro und wei­te­ren Partnern ver­an­stal­tet. „Ich freue mich, dass wir den Dormagenern auch in die­sem Jahr ein inter­es­san­tes Programm anbie­ten kön­nen“, sagt Ilona Wenzel, 1. Stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates.

Den offi­zi­el­len Auftakt der Woche bil­det tra­di­tio­nell die inter­re­li­giöse Begegnung. Unter dem Motto „Vielfalt ver­bin­det“ lädt der Dormagener Rat der Religionen für Sonntag, 24. September, 17 Uhr zu Gebeten ver­schie­de­ner Religionen mit musi­ka­li­schen Beiträgen und Gesprächen ein. Gastgeber ist die katho­li­sche Pfarrgemeinde St. Michael im Römerhaus an der Kölner Straße 38.

Hinschauen und nicht weg­gu­cken – Argumente gegen Stammtischparolen“ heißt die drei­stün­dige inter­ak­tive Veranstaltung am Vortag, dem Samstag, 23. September, um 10 Uhr im Raum 2.01 der Volkshochschule an der Langemarkstraße 1–3. Angeboten wer­den fach­li­che Informationen und hilf­rei­che Tipps für mehr Zivilcourage. Die Teilnehmenden erhal­ten die Möglichkeit, sich auf kurz­wei­lige Weise wir­kungs­vol­les „Mundwerkzeug“ anzu­eig­nen, mit dem Sie aus­län­der­feind­li­chen Äußerungen geschickt stand­hal­ten kön­nen. Geleitet wird der Workshop vom Schauspieler und Theaterpädagogen Jürgen Albrecht.

Das Angebot rich­tet sich sowohl an die in der Flüchtlingshilfe enga­gier­ten Ehrenamtler als auch an alle Bürgerinnen und Bürger, die ler­nen möch­ten, schnell auf rechts­ra­di­kale oder ras­sis­ti­sche Sprüche im Alltag zu reagie­ren oder in Diskussionen bes­ser zu argu­men­tie­ren. Zu der Veranstaltung laden die Caritas Sozialdienste Rhein-​Kreis Neuss GmbH in Kooperation mit dem städ­ti­schen Integrationsbüro und der Aktion Neue Nachbarn/​Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln ein. Die Teilnahme ist kos­ten­frei. Vorherige Anmeldung ist erfor­der­lich bei Dorota Magdalena Hegerath, Telefon: 0172/​610 86 95, E‑Mail: dorota.hegerath@caritas-neuss.de, oder bei Barbara Scharf, Telefon: 02131/​26 93 23, E‑Mail: barbara.scharf@caritas-neuss.de.

Ursachen für Missverständnisse“ lau­tet das Thema eines Vortrags zur inter­kul­tu­rel­len Kompetenz mit anschlie­ßen­der Diskussion am Mittwoch, 27. September, von 18.30 bis 20 Uhr im Raum 2.01 der Volkshochschule. Ehrenamtler und alle ande­ren Interessierten, die mit Menschen aus ande­ren Kulturkreisen zu tun haben, erwer­ben hier prak­ti­sches Wissen zum inter­kul­tu­rel­len Umgang. Das Integrationsbüro und die VHS Dormagen orga­ni­sie­ren die Veranstaltung in Kooperation mit dem ESE Institut e.V. aus Münster. Die Teilnahme ist kos­ten­frei, vor­he­rige Anmeldung beim Integrationsbüro der Stadt Dormagen, Telefon: 02133/257–517, E‑Mail: wojciech.zdrojewski@stadt-dormagen.de, ist erforderlich.

Zum Ausklang der „Interkulturellen Woche“ lädt der Integrationsrat zum tra­di­tio­nel­len „Tischlein-​Deck-​Dich“ für Samstag, 30. September, 18.30 Uhr in den Saal der Baptistengemeinde an der Bürger-​Schützen-​Allee 1 (Ecke Walhovener Straße) ein. An die­sem Abend mit musi­ka­li­schen Beiträgen wer­den alle Gäste gebe­ten, ein lan­des­ty­pi­sches Gericht aus ihrer Heimat mit­zu­brin­gen. In gesel­li­ger Atmosphäre wer­den die Leckereien gemein­sam genossen.

Ein gelun­ge­nes Angebot, in dem jeder etwas Interessantes für sich fin­den kann“, sagt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen und der für Integration zustän­dige Dezernent. “Alle Bürgerinnen und Bürger, die an ande­ren Kulturen inter­es­siert sind, Menschen ver­schie­de­ner Herkunft und Religionen begeg­nen möch­ten, Wissenswertes für ihren Umgang mit ihnen erfah­ren oder ihre ver­ba­len Fähigkeiten für die Auseinandersetzung mit aus­län­der­feind­lich Gesinnten ver­bes­sern wol­len, lade ich herz­lich zur Teilnahme ein.“

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