Neuss: Arno Jansen bleibt SPD-Fraktionsvorsitzender

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Neusser SPD-​Ratsfraktion hat tur­nus­ge­mäß zu Hälfte der Legislaturperiode den Vorstand neu gewählt. 

Als Vorsitzender wurde Arno Jansen ein­stim­mig wie­der­ge­wählt. Der 43-​jährige Jurist führt die SPD-​Fraktion seit der letz­ten Kommunalwahl.

Auch die bei­den stell­ver­tre­ten­den Fraktionsvorsitzenden Sascha Karbowiak (29) und Claudia Föhr (51) wur­den ein­stim­mig bestä­tigt. Neu im Fraktionsvorstand ist Marc Vanderfuhr. Der 30-​Jährige wird als Kassierer zukünf­tig für die Finanzen der Fraktion zustän­dig sein. Dieses Amt war frei gewor­den, da der bis­he­rige Fraktionskassierer Hartmut Rohmer – wie bereits 2014 ange­kün­digt – Ende August sein Ratsmandat nie­der­ge­legt hatte. Neue Beisitzerin im Fraktionsvorstand ist Constanze Kriete (40). Sie folgt auf die eben­falls aus dem Stadtrat aus­ge­schie­dene Sarah Bührt.

Fraktionsvorstand der SPD-​Ratsfraktion. V.l.n.r.: Constanze Kriete, Sascha Karbowiak, Arno Jansen, Marc Vanderfuhr und Claudia Föhr.

Unser Fraktionsvorstand steht sinn­bild­lich für den Zustand der Neusser SPD“, sagt der Fraktionsvorsitzende Arno Jansen, „Wir haben ein jun­ges Team, das mit­ten im Leben steht.“ Dazu pas­sen auch die Veränderungen bei den sach­kun­di­gen Bürgern. Mit klei­ne­ren Umbesetzungen in den Ausschüssen ver­sucht die SPD junge Talente zu för­dern, die bei Kommunalwahl 2020 einen Wahlkreis über­neh­men könnten.

Auch der Mandatsverzicht von Hartmut Rohmer bedeu­tet eine Beförderung für eine jun­ges SPD-​Fraktionsmitglied. Michael Ziege wird den Vorsitz im Kulturausschuss von Rohmer über­neh­men. Ziege ist als Stadtverordneter und stell­ver­tre­ten­der Parteivorsitzender bereits ein bekann­tes Gesicht der Partei. „Die Kultur wird auch wei­ter­hin ein Steckenpferd der SPD blei­ben. Michael Ziege ist zwar ein jun­ger Politiker, aber er ist den­noch bereits über alle Parteigrenzen ein geschätz­ter Ansprechpartner“, sagt Arno Jansen.

Neben der Neuwahl des Vorstandes und der not­wen­di­gen Umbesetzungen nutzte die Fraktion ihre Sitzung auch, um eine Halbzeitbilanz zu zie­hen: „Wir haben den Neusserinnen und Neussern ver­spro­chen, die Stadt sozial und gerecht zu machen“, sagt Jansen, „Und dafür haben wir uns sicht­lich rein­ge­hängt. Die SPD ist die aktivste Fraktion.

In den 26 Ratssitzungen seit der Wahl 2014 haben wir 52 Anträge gestellt – mehr als jede andere Fraktion.“ Als klare Erfolge der SPD nennt Jansen unter ande­rem die Einführung eines Kita-​Tickets, mehr Personal in der Grünpflege sowie dem Kommunalen Service und Ordnungsdienst (KSOD), den Bau einer Grundschule in Allerheiligen, die Senkung der Gaspreise und das Neuss nun Modellkommune für „kein Kind zurück­las­sen“ ist. „Uns bleibt aber noch viel zu tun“, sagt Jansen.

Etwa mehr bezahl­ba­ren Wohnraum zu schaf­fen: „Bis zum Jahr 2020 wol­len wir min­des­tens 1000 neue bezahl­bare Wohnungen.“ Auch die wirt­schaft­li­che Entwicklung von Neuss nimmt die SPD in den Blick. „Wir brau­chen wei­tere Gewerbeflächen, damit Neusser Unternehmen expan­die­ren und in neue Arbeitsplätze inves­tie­ren kön­nen“, sagt Jansen. Bei der Entwicklung der Rennbahn, dem Alexianer-​Gelände und dem Bauer & Schaurte-​Areal will Jansen städ­te­bau­li­che Akzente setzen.

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