Rhein-​Kreis Neuss: Schnelles Internet – Landrat Petrauschke begrüßt neue Breitbandkoordinatorin

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Bemühungen um flä­chen­de­ckend schnel­les Internet im Rhein-​Kreis Neuss kom­men wei­ter voran. 

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke begrüßte jetzt im Grevenbroicher Ständehaus die neue Breitbandkoordinatorin Marina Cabibbo, die zum 1. September ihre Arbeit im Amt für Entwicklungs- und Landschaftsplanung unter Leitung von Marcus Temburg auf­nimmt, das schon die gemein­sa­men Breitbandprojekte des Kreises und sei­ner Kommunen betreut.

Damit schaf­fen wir einen zen­tra­len Anlaufpunkt für alle Fragen rund um den Breitbandausbau, der den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmern und Verwaltungen offen steht”, so Petrauschke. Marina Cabibbo wird einen engen Kontakt zu den Netzbetreibern – sowohl den bereits im Rhein-​Kreis Neuss täti­gen als auch neuen Marktteilnehmern – eta­blie­ren und pfle­gen, aber auch bei Akquise und Umsetzung von geför­der­ten Ausbauprojekten zum Einsatz kommen.

Gemeinsam für schnel­les Internet (von links): Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, die neue Breitbandkoordinatorin Marina Cabibbo und der zustän­dige Amtsleiter Marcus Temburg.
Foto: M. Reuter/​Rhein-​Kreis Neuss

Im Mittelpunkt steht das Entwicklungskonzept „Next Generation Access“ (NGA). Beim jet­zi­gen Stand der Technik han­delt es sich aus recht­li­cher Sicht bei NGA-​Netzen um Netze, die jedem Teilnehmer zuver­läs­sig min­des­tens 30 Megabit pro Sekunde im Download bie­ten. Ziel des Kreises sind jedoch weit höhere Bandbreiten: „100 Megabit pro Sekunde oder mehr sind schon bald not­wen­dig, um digi­tale Anwendungen zu Hause, in Verwaltungen, Schulen oder Betrieben opti­mal aus­nut­zen zu kön­nen. Dafür set­zen wir auf ein flä­chen­de­cken­des Glasfasernetz“, nennt Petrauschke den Maßstab für das NGA-Entwicklungskonzept.

Darin sol­len für den wei­te­ren Breitbandausbau kreis­weite Lösungsvorschläge erar­bei­tet wer­den. Ziel sind höhere Bandbreiten und die wei­tere Umstellung auf Glasfasernetze bis zu den Endkunden. Eingebettet sind die Aufgaben in den „Gigabit-​Masterplan“ der Landesregierung für den Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur in Nordrhein-​Westfalen und die „5G-​Strategie für Deutschland“ des Bundes. Cabibbos Stelle ist auf drei Jahre befris­tet und wird vom Land gefördert.

Bevölkerung und Wirtschaft im Rhein-​Kreis Neuss sol­len bald­mög­lichst flä­chen­de­ckend vom schnel­len Internet pro­fi­tie­ren. Um noch vor­han­dene Lücken im Breitbandnetz zu schlie­ßen, hatte der Kreis im Oktober 2016 für seine Städte und Gemeinden einen ent­spre­chen­den Förderantrag bei Bund und Land gestellt. Nachdem der Förderbescheid über 3,9 Millionen Euro aus Berlin bereits im März vor­lag, konnte Landrat Petrauschke in die­ser Woche auch die Zuwendungszusage des Landes in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro ent­ge­gen­neh­men. „Mit der Bundes- und Landesförderung von zusam­men 7,5 Millionen Euro sind wir gut gerüs­tet, den Breitband-​Ausbau wei­ter vor­an­zu­brin­gen“, sind sich Petrauschke und Cabibbo einig.

(57 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)