Rommerskirchen: Ferienaktion der Offenen Ganztagsschule an der Gillbachschule

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Seit vie­len Jahren ist der Offene Ganztag in Rommerskirchen eine Erfolgsstory. 2003 war die Gillbachgemeinde die erste Kommune in NRW, die den offe­nen Ganztag flä­chen­de­ckend an allen Grundschulen ein­ge­führt hat. 

Seitdem hat sich das Angebot kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt. Heute neh­men etwa zwei Drittel aller Grundschüler in Rommerskirchen das Angebot wahr. Aus den Anfängen ist inner­halb kur­zer Zeit inzwi­schen ein „Großunternehmen“ gewor­den. Neben der Hausaufgabenbetreuung und geziel­ter Förderung haben die Kinder die Möglichkeit des freien Spielens oder der Teilnahme an zahl­rei­chen AGs wie bei­spiels­weise Kochen, Schach, Sport, Werken.

Nicht nur wäh­rend der Schulzeit hat der offene Ganztag geöff­net, son­dern auch an drei Ferienwochen. Hier wer­den die Kinder dann ganz­tä­gig betreut.

Foto: Gemeinde

Ein beson­de­res Projekt hatte sich das OGATA – Team um Leiterin Lieselene Kneppeck für die dies­jäh­ri­gen Sommerferien ausgedacht.

Unter dem Motto „Rommerskirchen Kunterbunt” plan­ten die 90 Kinder ein Dorf. Hier musste zunächst ein Bürgermeister gewählt wer­den. Aus meh­re­ren Kandidaten setzte sich zum Schluss Romy Gerards durch. Zu ihrem Stellvertreter wurde Paul Philipp Könen gewählt.

Anschließend wurde geplant, was alles zu einem Dorf gehört und dann wurde „gebaut”. Aus gro­ßen Kartons, die von orts­an­säs­si­gen Firmen gestellt wur­den, ent­stan­den ein Rathaus, eine Bank mit Geldautomat, eine Kindertagesstätte, ein Kosmetikstudio und vie­les mehr. Zu den wich­ti­gen Erfahrungen für die Kinder zählte, dass das Leben auch Geld kos­tet. So muss­ten Dienstleistungen etc. regu­lär gekauft werden.

Von der Aktion begeis­tert zeigte sich Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der zum Schluss der Aktion die Gillbachschule besuchte und dort von sei­nem „Amtskollegen” in Empfang genom­men und durch das neu ent­stan­dene „Dorf” geführt wurde. Mertens: „Das war eine Superaktion, bei denen die Kinder eine Menge Spaß hat­ten und zugleich viel Lernen konnten.”

Zum krö­nen­den Abschluss der Aktion konnte Bürgermeister Dr. Mertens dann noch im Rahmen einer Modenschau das Rommerskirchener Potential an künf­ti­gen Models bewundern.

(118 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)