Rhein-​Kreis Neuss: Solarpotenzialkataster stark gefragt – Sonnenenergie bie­tet große Chancen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Angesichts stei­gen­der Energiekosten und wach­sen­den Umweltbewusstseins stel­len sich immer mehr Immobilienbesitzer die Frage, ob sich eine Solar- oder Photovoltaikanlage auf ihrem Haus lohnt. 

Das kos­ten­lose Solarpotenzialkataster der Kommunen im Rhein-​Kreis Neuss erleich­tert die Entscheidung im Internet. Allein im ver­gan­ge­nen Jahr sind die Seiten über 4500 Mal auf­ge­ru­fen wor­den. Die meis­ten Zugriffe erfolg­ten 2016 in Neuss (1201), Grevenbroich (884), Meerbusch (587) und Jüchen (541). „Das zeigt, wie groß das Interesse ist. Die Chancen der Sonnenenergie sind schließ­lich auch bei uns enorm und soll­ten sinn­voll genutzt wer­den“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Eine Schätzung der tetra​eder​.solar GmbH für den Rhein-​Kreis Neuss spricht Bände. Auch wenn nicht alle geeig­ne­ten Dachflächen tat­säch­lich mit Solar- oder Photovoltaikanlagen aus­ge­stat­tet wer­den: Rein rech­ne­risch wäre es mög­lich, eine Strommenge zu erzeu­gen, die zur Versorgung von 810 000 Einwohnern aus­rei­chen würde. Auch der Wirtschaft bie­ten sich große Chancen, denn die Ausstattung von Häusern mit Solartechnik bie­tet ent­spre­chend der Untersuchung ein Investitionsvolumen von bis zu 2,3 Milliarden Euro. Vor allem die Umwelt pro­fi­tiert: Das jähr­li­che Kohlendioxid-​Einsparpotenzial im Rhein-​Kreis Neuss liegt bei über 850 000 Tonnen.

Ermöglicht wird das Solarpotenzialkataster durch die Zusammenarbeit aller Kommunen im Kreis mit der Sparkasse Neuss. Als wei­tere Kooperationspartner konn­ten Energieversorger aus der Region gewon­nen wer­den: Die Stadtwerke Neuss, die Stadtwerke Kaarst, die NEW AG (Grevenbroich, Jüchen, Korschenbroich), die evd GmbH (Dormagen), die wbm GmbH (Meerbusch) und die RWE Deutschland AG (Rommerskirchen) über­nah­men die Hälfte der Kosten für die Einführung der Solarpotenzialkataster in den ein­zel­nen Kommunen. Die andere Hälfte über­nimmt die Sparkasse Neuss, die auch die län­ger­fris­tige Nutzung des Katasters ermöglicht.

Darin erhal­ten Hauseigentümer per Mausklick die Information, wie gut das eigene Haus für eine Anlage geeig­net ist. Zu sehen sind hoch­auf­lö­sende Luftbilder mit – je nach Sonneneinstrahlung und damit Eignung – farb­lich unter­schied­lich gekenn­zeich­ne­ten Hausdächern. Für jedes Haus las­sen sich der mög­li­che Stromertrag und die poten­zi­elle Kohlendioxid-​Einsparung abfra­gen. Abgerundet wird der Service durch einen Wirtschaftlichkeitsrechner. Über die­sen lässt sich eine Ertragsprognose für die neue Solaranlage erstellen.

Das Solarpotenzialkataster ist im Internet unter der Adresse www​.solare​-stadt​.de mit dem jewei­li­gen Stadt- bezie­hungs­weise Gemeindenamen zu errei­chen, zum Beispiel www​.solare​-stadt​.de/​n​e​uss oder www​.solare​-stadt​.de/​j​u​e​c​hen.

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