Kaarst: Freiwillige Feuerwehr Kaarst gegen Leukämie – 26. August 2017

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Vielen Menschen hel­fen sie tag­täg­lich, doch nun möch­ten sie auch außer­halb ihrer Tätigkeit Leben ret­ten. Die Freiwillige Feuerwehr Kaarst ver­an­stal­tet am 26. August eine Informationsveranstaltung zum Thema Katastrophenschutz, unter dem Motto “Hilfe zur Selbsthilfe“ möchte die Freiwillige Feuerwehr Kaarst Mitbürgern den rich­ti­gen Umgang mit Notsituationen bei­brin­gen. Zu hören sind Vorträge von Vertretern der Feuerwehr, eines Energieversorgers, eines Versicherers sowie eines Arztes.

Die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Kaarst wol­len an die­sem Tag nicht nur im Rahmen von Krisensituationen infor­mie­ren ‚son­dern die Gelegenheit auch nut­zen um Gutes zu tun. Deshalb ist von 11 bis 16 Uhr die Stefan-​Morsch-​Stiftung an den Eingängen zu den Vortragsräumen in der Feuerwache. Sie wirbt bei allen 16- bis 40-​jährigen dafür, sich als Stammzellspender für Leukämiekranke regis­trie­ren zu las­sen und infor­miert über ihre Arbeit für Leukämie- und Tumorkranke. In das Team der Lebensretter auf­ge­nom­men zu wer­den, ist ganz ein­fach: eine Speichelprobe genügt. Mit so wenig Aufwand kann man viel­leicht bald – manch­mal auch erst nach Jahrzehnten – zum Lebensretter wer­den und hel­fen, den Blutkrebs zu besiegen.

Jedes Jahr erkran­ken allein in Deutschland etwa 11 000 Menschen an Leukämie. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht hel­fen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funk­tio­niert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mög­li­che Lebensretter zur Verfügung stel­len. In Spenderdateien wie der welt­weit ver­netz­ten Stefan-​Morsch-​Stiftung sind fast 30 Millionen Menschen regis­triert. Doch noch immer gibt es für man­chen Patienten kei­nen pas­sen­den Spender.

Zusammen mit der Stefan-​Morsch-​Stiftung, die vor 30 Jahren die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands gegrün­det hat, will die Freiwillige Feuerwehr Kaarst dazu bei­tra­gen, dass irgend­wann jedem Leukämie-​Patienten wirk­lich gehol­fen wer­den kann. Mit jedem neu gewon­ne­nen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrank­ten Menschen gehol­fen wer­den kann.

Wenn Sie nicht älter als 40 Jahre sind, kön­nen Sie kos­ten­los typi­siert wer­den. Jugendliche kön­nen sich ab 16 Jahren mit dem schrift­li­chen Einverständnis der Eltern eben­falls als Stammzellspender regis­trie­ren las­sen. Allerdings gibt es wich­tige Ausschlusskriterien. Dazu gehö­ren bestimmte schwere Erkrankungen und die Zahl der Schwangerschaften. Denn Frauen mit mehr als zwei Schwangerschaften wer­den nur sehr sel­ten als Stammzellspender aus­ge­wählt. Auch Menschen, die älter als 40 Jahre sind, wer­den sel­te­ner als Stammzellspender ausgewählt.

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