Kaarst: Übergabe Rollende Spielkiste

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Sie ist der Dauerbrenner der Kaarster Kinder- und Jugendarbeit und nun mit neuem Bauwagen zurück: die Rollende Spielkiste. 

Das Rezept ist denk­bar ein­fach: ein bun­ter Bauwagen, nette Betreuer, viele Spiel- und Bastelideen. Bereits vor den Sommerferien war die Spielkiste an der Bussardstraße im Einsatz, nach den Ferien geht es an neuen Standorten wei­ter. Möglich gemacht hat die Wiederauflage ein gemein­sa­mes Sponsoring der Stadtwerke Kaarst und der Bürgerstiftung.

Mit dem Geld konnte ein neuer Bauwagen gekauft wer­den. Zusätzlich wird das Projekt mit Mitteln des Rhein-​Kreises Neuss geför­dert. Heute dankte die Stadt Kaarst den Sponsoren bei einer offi­zi­el­len Übergabe des Bauwagens.

Ralf Schilling, Marion Klotz, Gerda Junkers-​Muck und Stefan Meuser (v.l.). Foto: Stadt

Das Konzept der Spielkiste wurde zwi­schen­zeit­lich über­ar­bei­tet und an eine neue Zielgruppe ange­passt. Ute Schnur, Leiterin des Bereichs Jugend und Familie der Stadt Kaarst, erläu­tert den Hintergrund: „Die Stadt möchte auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien errei­chen. Diese Kinder und Jugendliche kön­nen sich dort zu Hause füh­len, wo sie ihre Freunde haben. Spiel und Sport sind wich­tige und natür­li­che Möglichkeiten, um diese freund­schaft­li­chen Beziehungen auf­zu­bauen. Kinder mit Fluchthintergrund müs­sen wir dort abho­len, wo sie zunächst behei­ma­tet sind.

Die Rollende Spielkiste ist ideal, um das Angebot der Stadt zu die­sen jun­gen Menschen zu tra­gen und wird des­halb künf­tig län­ger an einem Ort ver­blei­ben, um den Kindern der Umgebung die Möglichkeit zu geben, das Angebot kennenzulernen.“

Stefan Meuser, Vorstand der Stadtwerke, Gerda Junkers-​Muck und Marion Klotz (beide Vorstand der Bürgerstiftung) lob­ten das Engagement der Stadt. „Für uns als Bürgerstiftung lag es nahe, die Wiederbelebung der Spielkiste zu för­dern. Ich habe mich als junge Mutter gefreut, dass es die­ses Angebot gab und bin froh, dass die Spielkiste durch unser Zutun eine Zukunft hat“, sagt Gerda Junkers-Muck.

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