Jüchen: Zufahrt zum Aussichtspunkt neu geregelt und beschildert

Jüchen – Rund ¾ der deutschen Braunkohle kommen aus dem rheinischen Revier im Städtedreieck Aachen, Köln und Mönchengladbach, wo in den drei großen Tagebauen Garzweiler, Hambach und Inden Kohle gefördert wird.

An diesen Standorten hat RWE Power Aussichtspunkte eingerichtet. Sie bieten einen faszinierenden Ausblick über das weite Spektrum des Braunkohlebergbaus. Auf dem Gebiet der Gemeinde Jüchen befinden sich zwei Aussichtspunkte.

Der Aussichtspunkt Jackerath befindet sich am Autobahnkreuz Jackerath und ist über die A 61/ A 44 erreichbar. Der Skywalk eröffnet einen faszinierenden Blick auf das Abbaugebiet und ist gleichzeitig der südlichste Punkt der Gemeinde Jüchen.

Der zweite Aussichtspunkt befindet sich am nördlichen Rand der Grube des Tagebaus Garzweiler in Höhe von Hochneukirch. Von hier schaut man auf den Nordflügel des Tagebaus. Die besondere Attraktivität des Aussichtspunktes zieht auch viele auswärtige Besucherinnen und Besucher nach Hochneukirch. In der Vergangenheit erreichten die Gemeindeverwaltung immer wieder Hinweise, dass auswärtige Autofahrer sich bei der Suche im Ort verirrten. Bislang war eine offizielle Zufahrt zum Aussichtspunkt nur auf Umwegen über die L277/ K19 Mönchengladbach-Wanlo möglich.

In Kooperation mit RWE Power und Straßen NRW konnte nun eine ausgeschilderte Zufahrt zum Aussichtspunkt  über die L 19 -Holzer Str.- eingerichtet und ausgeschildert werden. Mit der klaren Ausschilderung werden zukünftig Irrfahrten in Hochneukirch vermieden und die Verkehrsbelastung reduziert. Darüber hinaus besteht für Fahrradfahrer die Möglichkeit, den Wirtschaftsweg über die Talstraße zu nutzen. Vom Aussichtspunkt in Richtung Talstraße wurden Durchfahrtsverbotsschilder für Kraftfahrzeuge aufgestellt. Eine Abfahrt vom Aussichtspunkt ist nun sowohl über die bereits bekannte Zuwegung von Wanlo als auch über die Holzer Straße möglich.

Nicht geregelt werden kann Seitens der Gemeinde Jüchen die Häufigkeit der oft freizeitorientierten Nutzung der Verkehrsflächen. Bei verkehrswidrigem Verhalten besteht für die Bürgerinnen und Bürger jedoch die Möglichkeit, sich direkt mit der Betriebsüberwachung der RWE Power AG unter der Tel.-Nr. 02181 / 237 104 oder der Polizei in Verbindung zu setzen.

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