Dormagen: „Kölner Teller“ behin­dern künf­tig nicht mehr die Rollator-Fahrer

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Dormagen-​Hackhausen – Für viele Dormagener ist es eine der belieb­tes­ten Spazierstrecken: Von Hackhausen aus führt der Weg idyl­lisch an Pferdehöfen, aus­ge­dehn­ten Koppeln und dem ehe­ma­li­gen Wasserschloss Arff vor­bei in Richtung Chorbusch. 

Auch Senioren nut­zen diese Strecke häu­fig, um in reiz­vol­ler Umgebung fri­sche Luft zu tan­ken. „Bisher gibt es hier aber ein klei­nes Problem“, sagt die stell­ver­tre­tende Vorsitzende des Dormagener Seniorenbeirats, Ute Felske-​Wirtz. In Höhe des Reitstalls Mettmann befin­den sich auf der Straße zwei Bremsschwellen, die aus so genann­ten „Kölner Tellern“ bestehen.

Die stell­ver­tre­tende Vorsitzende des Seniorenbeirats, Ute Felske-​Wirtz, freut sich über die rasche Reaktion der Stadt Köln. Foto: Stadt Dormagen

Diese Verkehrsberuhigung ist drin­gend erfor­der­lich, weil dort viele Kinder unter­wegs sind und die Hackhauser Straße lei­der oft auch von Autofahrern als Schleichweg in Richtung Sinnersdorf genutzt wird.

Für ältere Menschen mit Rollatoren stel­len die Schwellen jedoch ein erheb­li­ches Hindernis dar“, so Felske-​Wirtz. Der Dormagener Seniorenbeirat hat sich des­halb an die Verwaltung der Stadt Köln gewandt, zu der das Gelände süd­lich der Hackhauser Kapelle gehört.

Ergebnis: Auf einem seit­li­chen Streifen wer­den die Tempostopp-​Teller jetzt ent­fernt, damit Rollator-​Fahrer oder auch Mütter mit Kinderwagen dort leich­ter durch­kom­men. Mit roter Farbe sind die Teller, die aus der Straße her­aus­ge­nom­men wer­den, schon gekenn­zeich­net. „Das ist zwar nur ein klei­ner, aber doch wich­ti­ger Beitrag, um älte­ren Menschen das Leben zu erleich­tern“, sagt Felske-​Witz. Sie bedankt sich bei der Kölner Stadtverwaltung für die bür­ger­freund­li­che Reaktion.

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