Meerbusch: Telefonbetrüger als fal­sche Polizeibeamte erfolgreich

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch, Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Leider hat es sich offen­bar noch nicht über­all her­um­ge­spro­chen – hin­ter Geldforderungen am Telefon ste­cken oft betrü­ge­ri­sche Absichten.

Das Opfer einer solch dreis­ten Betrügerei wurde in den ver­gan­ge­nen Tagen eine Dame aus Büderich. Die 54-​jährige Meerbuscherin bekam erst­ma­lig am Montag (24.07.) den Anruf eines ver­meint­li­chen Polizeibeamten.

Die männ­li­che Stimme behaup­tete, dass die Kripo am Draht sei. Der Unbekannte erzählte dem Opfer von angeb­li­chen Einbrüchen in der Umgebung. Gleichzeitig erkun­digte sich der Anrufer nach den Besitz- und Vermögensverhältnissen der Dame. Während des Gesprächs schaffte es der Betrüger, jeg­li­chen Zweifel an sei­ner Glaubwürdigkeit bei der 54-​Jährigen auszuräumen.

Um die angeb­li­chen Ermittlungen zu unter­stüt­zen, über­wies die Meerbuscherin, wie mit dem ver­meint­li­chen „Kriminalbeamten” abge­spro­chen, gleich drei­mal Geld auf ein Konto in der Türkei. Der Gesamtschaden beläuft sich auf meh­rere tau­send Euro.

Als der Betrüger dreis­ter Weise eine vierte Überweisung ver­langte, wurde das Opfer nun doch miss­trau­isch und wandte sich an die „echte” Polizei. Dabei stellte sich her­aus, dass sie das Opfer einer per­fi­den Betrügerei gewor­den war.

Die Polizei rät:
Die „echte” Polizei for­dert Sie nie­mals auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen durch­zu­füh­ren, um Ermittlungen zu unter­stüt­zen. Seien Sie miss­trau­isch. Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Sie haben immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen und Vertrauenspersonen. Lassen Sie sich nicht unter Druck set­zen. Verständigen Sie bei ver­däch­ti­gen Vorfällen umge­hend die 110.

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