Rhein-​Kreis Neuss: Zwei neue Einsatzfahrzeuge für Notärzte

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Rhein-​Kreis Neuss – Für rund 180 000 Euro hat der Rhein-​Kreis Neuss als Rettungswachen-​Träger zwei neue Fahrzeuge für die Notarztstandorte Grevenbroich und Meerbusch beschafft. 

Das ist eine Investition in die Sicherheit unse­rer Bürgerinnen und Bürger. Die Einsatzkräfte bei uns leis­ten her­vor­ra­gende und lebens­ret­tende Arbeit, und für ihren schwie­ri­gen und oft belas­ten­den Dienst sind wir dank­bar. Wir unter­stüt­zen sie daher auch, wenn es darum geht, tech­nisch auf der Höhe der Zeit zu blei­ben“, so Kreisdirektor Dirk Brügge.

Vor dem Kreishaus Grevenbroich über­gab Brügge im Beisein von Bernd Ramakers, Vorsitzender des Ausschusses für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz des Rhein-​Kreises Neuss, die neuen Notarztwagen jetzt offi­zi­ell an das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Grevenbroich und die Johanniter Unfallhilfe Regionalverband Niederrhein als Betreiber der Fahrzeuge. Mit der ärzt­li­chen Besetzung sind das Kreiskrankenhaus Grevenbroich und das Rheinische Rheumazentrum Meerbusch beauftragt.

v.l.n.r: Marc Zellerhoff, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Rettungsausschussvorsitzender Bernd Ramakers, Wilhelm Keßel, Amt für Sicherheit und Ordnung, Manfred Lenz, Kreisgeschäftsführer DRK, Kreisdirektor Dirk Brügge, Jan Remiger, Wachleiter DRK, Dirk Hermes, Fachbereichsleiter Johanniter, Georg Heseler, Stellv. Wachleiter Johanniter, Christian Zemla, Lehrrettungswache Meerbusch. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Die bei­den Mercedes Vito erset­zen zwei jeweils sechs Jahre alte Vorgängerfahrzeuge. Zusammen mit drei wei­te­ren Notarzt-​Fahrzeugen stel­len sie die mobile not­ärzt­li­che Versorgung im Kreisgebiet sicher. Dabei zähl­ten die Notarztstandorte Grevenbroich und Meerbusch 2016 allein schon 5 000 Notarzteinsätze. Kreisweit waren es ins­ge­samt rund 13 500.

Ausgestattet mit Allradantrieb und Automatikgetriebe, moder­ner Funk- und Navigationstechnik sowie medi­zi­ni­schem Gerät nach neus­tem Stand brin­gen die Wagen den Notarzt im so genann­ten Rendezvous-​Verfahren an die Einsatzstelle. Dort erfolgt die not­ärzt­li­che Versorgung dann zusam­men mit einem der 18 Rettungswagen im Kreisgebiet.

Mit den bei­den Neufahrzeugen wird im Rhein-​Kreis Neuss auch erst­mals ein spe­zi­el­les Design umge­setzt: Die wei­ßen Fahrzeuge sind mit roten und blauen Kontrastfarben beklebt. Zusammen mit vie­len tages­leuch­ten­den bzw. reflek­tie­ren­den Elemente wird eine beson­ders gute Wahrnehmung im Straßenverkehr sichergestellt.

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