Neuss: Zukunft „Treff 3“ im Rheinparkcenter sichergestellt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Jugendeinrichtung Treff 3 kann am Standort an der Görlitzer Straße blei­ben. Das ist das Ergebnis von Gesprächen des Neusser Jugendamtes mit dem neuen Investor des Gebäudes und der Diakonie.

In den letz­ten Sitzungen des Jugendhilfeausschusses und des Rates der Stadt Neuss wurde ein­ver­nehm­lich fest­ge­stellt, dass der Fortbestand der gemein­we­sen­ori­en­tier­ten Jugend- und Sozialarbeit im Rheinparkcenter ele­men­tar wich­tig sei.

Die Verwaltung wurde beauf­tragt, zusam­men mit dem Träger Lösungen für eine lücken­lose Fortsetzung der Arbeit zu fin­den. Jugend- und Sozialdezernent Ralf Hörsken kann bereits heute die Erfolgsmeldung verkünden:

Nach guten Gesprächen zwi­schen dem Investor soli­dare real estate hol­ding, der Diakonie und dem Jugendamt konnte der Fortbestand der erfolg­rei­chen Arbeit der Diakonie am bewähr­ten Ort gesi­chert werden.“

Vorangegangen war der Kauf des Gebäudes und die Absicht, dort hoch­wer­tige Micro-​Appartements und Gewerbeflächen anzu­bie­ten. Dabei sah es aus, als wenn der Treff wegen andere Nutzungspläne des Investors seine Wirkungsstätte räu­men müsste. Nach offe­nen und kon­struk­ti­ven Gesprächen mit dem Vertreter von soli­dare war schnell klar, wie wich­tig die Gemeinwesenarbeit dort für den Stadtteil ist.

Jugendamtsleiter Markus Hübner nach dem Gespräch: „Die Diakonie wird von der Sanierung und dem Umbau pro­fi­tie­ren und neu­ge­stal­tete moderne Räume im Erdgeschoss erhal­ten, sodass der Standort für die Jugend- und Gemeinwesenarbeit deut­lich attrak­ti­ver wird.“ Die Anpassung an markt­üb­li­che Vermietungspreise kann die Diakonie mit den bis­he­ri­gen Fördermitteln nicht bestrei­ten, sodass hier zur Fortsetzung der Arbeit im Quartier die städ­ti­schen Fördermittel für das nächste Jahr ange­passt wer­den müssen.

Diakonie Vorstandsmitglied Stephan Butt ist erleich­tert und freut sich, auch zukünf­tig das Angebot fort­set­zen zu kön­nen: „Die deut­li­che Unterstützung durch Rat und Verwaltung und die gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen soli­dare haben erfreu­li­cher­weise sehr schnell Klarheit und Handlungssicherheit gebracht“.

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