Dormagen: Vorübergehend här­te­res Trinkwasser in Teilen von Dormagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Das Trinkwasser für die Dormagener Stadtteile Dormagen-​Mitte, Rheinfeld, Delhoven, Hackenbroich, Hackhausen und Horrem ist seit heute här­ter als gewöhn­lich. Dies wird vor­aus­sicht­lich für einige Tage anhalten.

Grund hier­für ist eine Störung in der Kalkmilchzuleitung in unse­rem Wasserwerk in Hackenbroich“, erklärt Christoph Reiter, Technischer Leiter bei der evd. Der Kalkmilchschlauch wird heute erneu­ert. Allerdings dau­ert es vor­aus­sicht­lich bis kom­men­den Montag, den 31.07.2017, bis sich die alte Wasserhärte wie­der voll­stän­dig in allen betrof­fe­nen Stadtteilen ein­ge­stellt haben wird.

Kalkmilch wird dem Trinkwasser zuge­führt damit es „wei­cher“ wird. Den Härtegrad des Wassers bestimmt der darin ent­hal­tene Kalk. Je mehr Kalk im Wasser ist, desto „här­ter“ ist das Wasser. Kalk ist nichts ande­res als gelöste Mineralien wie zum Beispiel Magnesium und Kalzium. Mit Hilfe der Kalkmilch kann die Härte des Wassers redu­ziert wer­den. Hartes Wasser kann zum Beispiel zu Verkalkungen von Haushaltsgeräten füh­ren. Daher ent­här­tet die evd ihr Trinkwasser.

Der Härtegrad wird in den betrof­fe­nen Stadtteilen von 11,4°dH (deut­scher Härte) auf 25°dH stei­gen. Das Trinkwasser für die süd­li­chen Stadtteile liegt nor­ma­ler­weise im Bereich „mit­tel“. Ab sofort liegt es kurz­zei­tig im Härtebereich „hart“. Für die nörd­li­chen Stadteile ändert sich in die­ser Zeit nichts, diese wer­den nach wie vor vom Wasserwerk Mühlenbusch der Kreiswerke Grevenbroich versorgt.

Einstellung der Haushaltsgeräte anpassen

Den von der Umstellung betrof­fe­nen Wasserkunden rät die evd, ihre Haushaltsgeräte kurz­fris­tig neu ein­zu­stel­len. An der Spülmaschine kann in der Regel ein Härtegrad ein­ge­stellt wer­den. Bei der Benutzung der Waschmaschine soll­ten Verbraucher auf die Angaben auf der Waschmittelverpackung ach­ten. Dort ste­hen Hinweise zur Dosierung in den ver­schie­de­nen Härtebereichen. Die Trinkwasserqualität wird durch den erhöh­ten Härtegrad nicht beeinträchtigt.

Das Wasser ist genauso gut kon­trol­liert und trink­bar wie gewohnt“, sagt Christoph Reiter.

Bei Fragen kön­nen sich Kunden unter Tel. 02133 971–0 melden.

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