Versuchte Gefangenenbefreiung am Düsseldorfer Hauptbahnhof

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Düsseldorf (ots) – Weil ein 28-​jähriger Deutscher in der Nacht von Freitag auf Samstag (22.Juli) um 02.10 Uhr, Reisende im Düsseldorfer Hauptbahnhof beläs­tigte und pro­vo­zierte, wurde er durch die Bundespolizei vor­läu­fig festgenommen. 

Während der Mitnahme zum Bundespolizeirevier ver­such­ten meh­rere Personen ihn zu befreien. Die Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG zogen die Bundespolizei zur Durchsetzung eines Hausverbotes hinzu. Zuvor pro­vo­zierte der junge Mann Streitigkeiten mit ande­ren Reisenden und kam den aus­ge­spro­che­nen Platzverweisen nicht nach.

Gegenüber den Beamten ver­hielt er sich eben­falls äußerst aggres­siv und schubste sie. Daraufhin wurde er mit Handschellen zur Wache gebracht. In der Vorhalle des Bahnhofs stie­ßen die ein­ge­setz­ten Beamten auf eine grö­ßere Personengruppe, die sich mit dem Festgenommenen soli­da­ri­sier­ten. Sie ver­such­ten den Mann zu befreien und grif­fen die Beamten dabei an. Ein 20-​jähriger Deutscher und ein 23-​jähriger Lette sta­chel­ten die Situation an.

Nur mit Unterstützung wei­te­rer Bundespolizisten konn­ten der Festgenommene und die zwei Anstifter der Gefangenenbefreiung auf die Dienststelle gebracht wer­den. Mittlerweile bela­ger­ten 30 Personen den Eingangsbereich der Wache am Hauptbahnhof und stör­ten den Wachbetrieb, in dem sie unent­wegt klin­gel­ten, schrien und ver­such­ten sich Zutritt zur Wache zu verschaffen.

Auch hier wurde ein Platzverweis aus­ge­spro­chen, dem sie nicht nach­ka­men. Im Anschluss konnte der Dienststelleneingang durch den Einsatz von Diensthundeführern und der Unterstützung der Landespolizei geräumt wer­den. Bei der Durchsetzung des Platzverweises stieß ein jun­ger Mann (23) aus der Personengruppe gegen die Verglasung der Eingangstür, wel­che zu Bruch ging.

Ein 18-​jähriger Serbe ver­suchte auf einen Diensthund ein­zu­schla­gen, wor­auf­hin es zu einem Biss in den Rücken kam. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Da die drei Festgenommenen ver­mut­lich unter berau­schen­den Mitteln stan­den, wur­den Blutentnahmen durchgeführt.

Zu einem spä­te­ren Zeitpunkt wur­den alle Personen ent­las­sen und Strafverfahren wegen Gefangenenbefreiung, Körperverletzung, Widerstand, Landfriedensbruch und Beleidigung eingeleitet.

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