Rhein-​Kreis Neuss: 26 offene Ausbildungsplätze in Ernährungsbranche

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Nachwuchs gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres macht die Gewerkschaft Nahrung-​Genuss-​Gaststätten (NGG) auf offene Lehrstellen im Rhein-​Kreis Neuss aufmerksam.

In der Ernährungsindustrie sind von 51 gemel­de­ten Stellen nach aktu­el­len Angaben der Arbeitsagentur noch 26 Plätze frei – vom Lebensmitteltechniker bis zur Chemielaborantin. Auch das Gastgewerbe im Kreis zählt noch 43 offene Stellen für ange­hende Köche, Kellner & Co.

Für die Geschäftsführerin der NGG Krefeld-​Neuss, Manja Wiesner, steht fest: „Eine Ausbildung in der Lebensmittelbranche hat Zukunft.

Das Tablet als Handwerkszeug für Azubis: Die NGG
will Branchen wie die Ernährungswirtschaft für die
„Industrie 4.0“ fit machen – und setzt dabei auf den
„Digital-​Nachwuchs“. Foto: NGG

Ohne gelernte Fachleute funk­tio­niert die Süßwaren- oder Getränkeherstellung genauso wenig wie ein Hotel oder Wirtshaus.“ Allerdings hät­ten viele Betriebe mitt­ler­weile Schwierigkeiten, genü­gend Nachwuchs zu fin­den. Arbeitgeber dürf­ten daher nicht nur auf Bewerber mit Abitur oder guten Noten schie­len. Sie soll­ten zudem Flüchtlingen eine Chance geben, so Wiesner. „Und auch Schulabgängern muss klar sein: Bei der Bezahlung und bei den Ausbildungsbedingungen ist das Gastgewerbe in den letz­ten Jahren attrak­ti­ver geworden.“

Trotzdem gebe es in Sachen „Industrie 4.0“ noch jede Menge zu tun: „Im Rhein-​Kreis Neuss müs­sen wir die Berufsausbildung für das digi­tale Zeitalter fit machen. Vom IT-​Know-​how bis zur Anlagensteuerung per Tablet brau­chen wir die neue Technik auch in den Ausbildungsplänen in Betrieb und Berufsschule“, betont die Gewerkschafterin. Hierbei soll­ten auch die Betriebsräte ein Wort mit­re­den. „Und nicht zuletzt kön­nen die Firmen auf die Auszubildenden selbst bauen – die ‚Digital Natives‘ im Betrieb.“

(228 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)