Meerbusch: Zu gleich drei Brandereignissen wurde die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch in der Nacht zum Freitag und am Freitagmorgen gerufen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Ffw Meerbusch, 14.07.2017 – Kurz nach Mitternacht berich­tet ein Hausbesitzer in Langst-​Kierst von Rauch, der aus einer Garage an der Schützenstraße drang. 

Die Löschgruppe Langst-​Kierst, unter­stützt von einer Drehleiter der haupt­amt­li­chen Wache aus Osterath, konnte vor Ort einen Schwelbrand in einer ver­schlos­se­nen Garage in Massivbauweise feststellen.

Nachdem das Garagentor geöff­net war ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Ein zwei­ter Trupp kühlte zu Sicherheit das Dach und die Garage von außen. In der Garage fand die Feuerwehr eine Gasflasche, die sofort aus dem Brandbereich nach drau­ßen gebracht und dort auf 25°C her­un­ter­ge­kühlt wurde. Auf der Suche nach wei­te­ren Glutnester und um eine Brandausbreitung auf das Garagendach aus­schlie­ßen zu kön­nen wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Verletzt wurde bei dem Einsatz nie­mand. Die Feuerwehr war mit 14 Mann und drei Fahrzeugen im Einsatz.

Insgesamt waren die Langst-​Kierster Einsatzkräfte die gesamte Nacht beschäf­tigt, da unmit­tel­bar nach dem Brandereignis noch ein Wasserrohbruch Am Nierst Pfad bis zum Eintreffen der Wirtschaftsbetriebe gesi­chert wer­den musste.

Am Freitagmorgen ging gegen 7:30 Uhr die Meldung über einen Zimmerbrand von der Düsseldorfer Straße in Büderich ein. Die Anwohner waren kurz zuvor von dem schril­len Warnsignal eines Rauchmelders im Schlaf geweckt wor­den und konn­ten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits ins Freie retten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlu­gen dem vor­ge­hen­den Brandbekämpfungstrupp bereits Flammen im Keller eines Anbaus ent­ge­gen. Dieser konnte das Feuer schnell löschen. Anschließend wur­den die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit.

Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes, an dem die Löschzüge aus Büderich und Lank-​Latum sowie die Drehleiter aus Osterath mit 37 Kräften betei­ligt waren, wurde die Düsseldorfer Straße kom­plett gesperrt.

Es folgte der nächste Notruf von der Kapellenstraße in Osterath. Dort kam es im Keller eines Mehrfamilienhauses zu einem Schmorbrand in einem Elektrogerät. Zwei Personen muss­ten vom Rettungsdienst unter­sucht wer­den, nach­dem sie mit dem gif­ti­gen Brandrauch in Kontakt gekom­men waren. Die Feuerwehr setzte auch hier einen Trupp zur Brandbekämpfung ein und konnte die Flammen mit weni­gen Litern Wasser bereits löschen.

Nach den inten­si­ven Lüftungsmaßnahmen war der Einsatz für den Löschzug Osterath und die Drehleiterbesatzung von haupt­amt­li­chen Wache nach 45 Minuten been­det. 23 Einsatzkräfte waren u.a. mit drei Löschfahrzeugen im Einsatz.

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