Meerbusch: 15 Einsätze for­der­ten die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch in zwei Tagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Sehr ein­satz­rei­che zwei Tage lie­gen hin­ter der Feuerwehr Meerbusch. Zu ins­ge­samt 15 ver­schie­de­nen Einsätzen wur­den die Frauen und Männer der Meerbuscher Wehr in zwei Tagen gerufen. 

Der längste und sicher­lich auch auf­wän­digste Einsatz war ein Strohballenbrand in Lank am frü­hen Samstagmorgen. Um kurz nach vier alar­mierte die Kreisleitstelle in Neuss den Löschzug Lank. Auf einem Feld an der Langst-​Kierster Straße stan­den rund 400 gepresste Strohballen auf einer Fläche von 7 x 20 Metern in Vollbrand. Schnell war klar, dass die­ses Feuer nur noch kon­trol­liert abbren­nen konnte.

Die Feuerwehr ent­schied sich dazu, eine Riegelstellung auf­zu­bauen und so die umlie­gende Vegetation vor einer Brandausbreitung zu schüt­zen. Weitere Einsatzkräfte aus Langst-​Kierst wur­den hin­zu­ge­zo­gen um in einem soge­nann­ten Pendelverkehr Wasser von einem ent­fern­ten Hydranten mit meh­re­ren Löschfahrzeugen zu der abge­le­ge­nen Stelle auf dem Feld zu brin­gen. Insgesamt waren zwei C‑Rohre und ein B‑Rohr im Einsatz. Nach rund vier Stunden waren die Strohballen soweit her­un­ter­ge­brannt, dass orts­an­säs­sige Landwirte mit ihren Traktoren die Feuerwehr unter­stüt­zen konn­ten, indem sie das Stroh aus­ein­an­der­zo­gen. Die Strohreste konn­ten dann ein­fa­cher und nach­hal­ti­ger abge­löscht werden.

Gegen 9.00 Uhr wurde das Personal der Feuerwehr durch­ge­tauscht und aus­ge­ruhte Einsatzkräfte konn­ten die Löscharbeiten wei­ter­füh­ren. Gegen 12.30 Uhr, nach mehr als acht Stunden im Einsatz waren die Löscharbeiten vor­erst been­det und die Feuerwehr rückte ein.

Im Verlauf des spä­ten Nachmittags wur­den dann aber noch mal vom Dach eines Tanklöschfahrzeuges mit einem Wasserwerfer die glim­men­den Strohreste benä­sst und wei­ter aus­ein­an­der­ge­zo­gen. Alles in allem ein sehr zeit‑, personal- und mate­ri­al­auf­wen­di­ger Einsatz, für den auch noch meh­rere Tausend Liter Wasser benö­tigt wurden.

Zur Schadenshöhe und der Brandursache kann die Feuerwehr keine Auskunft geben. Fotos(4): Ffw Meerbusch

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