Rommerskirchen: Appell an die Vernunft der Tierhalter – Hinterlassenschaften beseitigen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – In der jün­ge­ren Vergangenheit sich in der Gemeinde Rommerskirchen viel für die Steigerung des Freizeitwertes im Gemeindegebiet getan. 

Neue Wege und Parks sind ent­stan­den, um den Bürgerinnen und Bürgern Orte der Ruhe und Entspannung zu bie­ten. Diese Wege und Plätze ste­hen allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Doch wie immer im Leben gilt es auch hier Spielregeln einzuhalten.

Hält sich die große Mehrheit an diese Regeln, sind es die ‚Ausreißer’, die durch die Verschmutzung der Freizeitwege und Plätze für all­ge­mei­nen Unmut sorgen.

Anrufe, wie­der­holte Hinweise von Bürgern und mit­un­ter die eigene und unüber­seh­bare Erfahrung, dass die Hinterlassenschaften von Haustieren auf öffent­li­chen Wegen und Plätzen lie­gen blei­ben, nimmt die Verwaltung zum Anlass, um auf einen immer wie­der Ärger erre­gen­den Umstand hinzuweisen:

Die Verunreinigung von öffent­li­chen Wegen und Plätzen und von Parkanlagen durch Hundekot und Pferdedung. Das führt immer wie­der zu zor­ni­gen Reaktionen der „betrof­fe­nen” Bürgerinnen und Bürger, sei es beim Spazierengehen, auf Kinderspielplätzen oder vorm eige­nen Haus.

Durch die Gedankenlosigkeit eini­ger weni­ger Besitzer lau­fen Hunde unbe­auf­sich­tigt im Bereich von öffent­li­chen Straßen und Wegen und ver­rich­ten dort ihr Geschäft, wo andere Mitbürger eigent­lich ohne stän­dig auf unlieb­same Hinterlassenschaften der Hunde ach­ten zu müs­sen, ihres Weges gehen möch­ten. Auch ReiterInnen ach­ten nicht dar­auf, dass Reittiere sich auf öffent­li­chen Flächen entleeren.

Die Verwaltung bit­tet daher die Tierhalter darum, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere im öffent­li­chen Verkehrsraum zu beseitigen.

Die Rechtslage ist ein­deu­tig: auf­grund des § 5 der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffent­li­chen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Rommerskirchen” hat der­je­nige, der auf Verkehrsflächen oder in Anlagen Tiere, ins­be­son­dere Pferde und Hunde, mit sich führt, die durch die Tiere ver­ur­sach­ten Verunreinigungen unver­züg­lich und schad­los zu besei­ti­gen. Wer die­ser Verpflichtung nicht nach­komme, ver­hält sich ord­nungs­wid­rig und kann mit einem Bußgeld belegt werden.“

Da ein Hund ein Gewohnheitstier ist, kann man die­sen so erzie­hen, dass er sich an sei­nen übli­chen Platz gewöhnt. Diesen Platz sollte jedoch der Hundehalter und nicht der Hund aus­wäh­len. Auch sollte auf kei­nen Fall der Hund aus Mangel an Zeit oder Lust zur Verrichtung sei­nes „Geschäfts” alleine auf die Straße geschickt werden.

Durch eine der­ar­tig ver­ant­wor­tungs­lose Verhaltensweise set­zen sich Hundehalter nicht nur den Vorwürfen und dem Ärger ande­rer Mitbürger aus, sie han­deln ebenso ordnungswidrig.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Durch gegen­sei­tige Rücksichtnahme und Beachtung eini­ger Verhaltensregeln im Sinne einer gut nach­bar­schaft­li­chen Wohngemeinschaft wird ein posi­ti­ves ört­li­ches Zusammenleben von Mensch und Tier pro­blem­los mög­lich sein.”

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