Meerbusch: Spannendes Bienen-​Projekt im Städtischen Familienzentrum Fronhof

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Meerbusch – Gibt es eigentlich auch einen Bienenkönig? Wie finden sich Bienen wohl im dunklen Bienenstock zurecht? Wie kommen sie zu Nektar, Pollen und Wasser? Und wie entsteht eigentlich Honig?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen die rund 30 vier- bis sechsjährigen Kinder des Städtischen Familienzentrums Fronhof jetzt im Rahmen ihres "Bienen-Projekts" auf den Grund. In zwei anschaulichen Workshops mit der zertifizierten Waldpädagogin und Imkerin Astrid Walker aus Mettmann lernten die Kinder mit allen Sinnen alles Wissenswerte rund um die sprichwörtlich fleißigen Fluginsekten.

Bienen bei der Arbeit beobachten - hinter sicherem Glas natürlich. So hautnah hatten die Kinder des Familienzentrums Fronhof das noch nie erlebt. Foto: Familienzentrum

"Ihre Honigbienen hat die Imkerin natürlich im sicheren und geschlossenen Schaukasten mitgebracht", so Ilse Kremer, Leiterin des Familienzentrum. "So konnten unsere Kinder das emsige Völkchen in aller Ruhe bei der Arbeit beobachten." Da staunten auch Lavinia und Sasza, fünf uns sechs Jahre alt, nicht schlecht: "Drei Bienen brauchen ein ganzes Leben lang für einen Löffel Honig!“ Die Kinder erfuhren eine Menge über die Waben, das nötige Imkerwerkzeug und wie dieses zur Gewinnung des Honigs eingesetzt wird. Den frischen Honig durfte im Anschluss jeder probieren - das Geschmacksurteil fiel einstimmig aus: „Mmmmmh, köstlich!“

Im Anschluss durfte jedes Kind eine eigene Bienenwachskerze basteln. Für Ilse Kremer war das Bienenprojekt ein voller Erfolg: "Es ist wichtig, dass Kinder durch eigenes Erleben kennenlernen, wie wichtig natürliche Prozesse für unser eigenes Leben sind. Das funktioniert gerade mit lebenden Tieren wunderbar."

 

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