Meerbusch: Spannendes Bienen-​Projekt im Städtischen Familienzentrum Fronhof

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Gibt es eigent­lich auch einen Bienenkönig? Wie fin­den sich Bienen wohl im dunk­len Bienenstock zurecht? Wie kom­men sie zu Nektar, Pollen und Wasser? Und wie ent­steht eigent­lich Honig?

Diesen und vie­len ande­ren Fragen gin­gen die rund 30 vier- bis sechs­jäh­ri­gen Kinder des Städtischen Familienzentrums Fronhof jetzt im Rahmen ihres „Bienen-​Projekts” auf den Grund. In zwei anschau­li­chen Workshops mit der zer­ti­fi­zier­ten Waldpädagogin und Imkerin Astrid Walker aus Mettmann lern­ten die Kinder mit allen Sinnen alles Wissenswerte rund um die sprich­wört­lich flei­ßi­gen Fluginsekten.

Bienen bei der Arbeit beob­ach­ten – hin­ter siche­rem Glas natür­lich. So haut­nah hat­ten die Kinder des Familienzentrums Fronhof das noch nie erlebt. Foto: Familienzentrum

Ihre Honigbienen hat die Imkerin natür­lich im siche­ren und geschlos­se­nen Schaukasten mit­ge­bracht”, so Ilse Kremer, Leiterin des Familienzentrum. „So konn­ten unsere Kinder das emsige Völkchen in aller Ruhe bei der Arbeit beob­ach­ten.” Da staun­ten auch Lavinia und Sasza, fünf uns sechs Jahre alt, nicht schlecht: „Drei Bienen brau­chen ein gan­zes Leben lang für einen Löffel Honig!“ Die Kinder erfuh­ren eine Menge über die Waben, das nötige Imkerwerkzeug und wie die­ses zur Gewinnung des Honigs ein­ge­setzt wird. Den fri­schen Honig durfte im Anschluss jeder pro­bie­ren – das Geschmacksurteil fiel ein­stim­mig aus: „Mmmmmh, köstlich!“

Im Anschluss durfte jedes Kind eine eigene Bienenwachskerze bas­teln. Für Ilse Kremer war das Bienenprojekt ein vol­ler Erfolg: „Es ist wich­tig, dass Kinder durch eige­nes Erleben ken­nen­ler­nen, wie wich­tig natür­li­che Prozesse für unser eige­nes Leben sind. Das funk­tio­niert gerade mit leben­den Tieren wunderbar.”

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