Neuss: Ehrungen für zwei langjährige Johanniter

Neuss – Bevor im Herbst eines der wichtigsten Gremien der Johanniter, die Delegiertenversammlung zusammen tritt um über Präsidium, Präsidenten und wichtige richtungsweisende Themen abzustimmen finden in den Landesverbänden die Vertreterversammlungen statt.

Die NRW-Johanniter trafen sich dazu am Wochenende in der Akademie im westfälischen Münster. Dort standen sowohl die Berichte des Landesvorstandes als auch Anträge an diesen und höhere Gremien und nicht zuletzt Wahlen und Ehrungen auf dem Programm. Für langjährige verdienstvolle Mitarbeit wurden drei Personen besonders geehrt, der Vorstand Marius Mainzer aus Aachen für 25 Jahre und die beiden Neusser Joachim Kürsten und Dieter Guderley für jeweils 40 Jahre Mitarbeit bei den Johannitern.

Neben Urkunden und Abzeichen für die Dienstkleidung erhielten die beiden Neusser zusätzlich auch je ein Exemplar einer limitierten Uhr aus den Händen des Landesvorstandes. Joachim Kürsten ist schon Ende 1976 zur Johanniter-Unfall-Hilfe gestoßen und hat sich dort in vielen Positionen ehrenamtlich bis 2009 engagiert, dann übernahm er als hauptamtlicher Vorstand den Posten von Bruno Wangler, der seinerzeit in den Landesvorstand wechselte.

v.l.: Magnus Memmeler (Landesvorstand), Joachim Kürsten (Regionalvorstand RV Niederrhein), Marius Mainzer (Regionalvorstand RV Aachen/Düren/Heinsberg), Dieter Guderley (Mediensprecher RV Niederrhein; Leiter AG EA NRW), Hans von Tiesenhausen (Landesvorstand), Kirsten Hols (Landesvorstand). Foto: Dennis Bohnen

Dieter Guderley ist seit seinem Eintritt im April 1977 ehrenamtlich für die Johanniter unterwegs. Neben seinen Aufgaben als Ehrenamts- und Schulsanitätsdienstkoordinator sowie Mediensprecher im Regionalverband Niederrhein ist er auf Ebene des Landesverbandes Leiter der Arbeitsgruppe Ehrenamt, die sich um die Belange jener Gruppe in der Johanniter-Familie kümmert.

In dieser Funktion hielt er bei der Versammlung einen Bericht über die Lage des Ehrenamtes, das immer noch zwei Drittel der Johanniter in NRW ausmacht. und derzeit bei knapp über 7000 Menschen liegt, die sich für die Sache unter dem achtspitzigen Kreuz einsetzen. Zukunftsaussichten, Vernetzung, Medienpräsenz und die Arbeit der Ehrenamtskoordinatoren standen dabei im Mittelpunkt.

Im Rahmen der durchgeführten Wahlen zur Delegiertenversammlung errangen sowohl Dieter Guderley als auch Berit Sonnenburg aus dem Regionalverband Niederrhein ein Mandat für die nächsten vier Jahre als stellvertretende Delegierte und haben somit eventuell die Gelegenheit das Präsidium und wichtige Entscheidungen auf Bundesebene der Johanniter mit zu bestimmen.

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