Neuss: Ehrungen für zwei lang­jäh­rige Johanniter

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Bevor im Herbst eines der wich­tigs­ten Gremien der Johanniter, die Delegiertenversammlung zusam­men tritt um über Präsidium, Präsidenten und wich­tige rich­tungs­wei­sende Themen abzu­stim­men fin­den in den Landesverbänden die Vertreterversammlungen statt. 

Die NRW-​Johanniter tra­fen sich dazu am Wochenende in der Akademie im west­fä­li­schen Münster. Dort stan­den sowohl die Berichte des Landesvorstandes als auch Anträge an die­sen und höhere Gremien und nicht zuletzt Wahlen und Ehrungen auf dem Programm. Für lang­jäh­rige ver­dienst­volle Mitarbeit wur­den drei Personen beson­ders geehrt, der Vorstand Marius Mainzer aus Aachen für 25 Jahre und die bei­den Neusser Joachim Kürsten und Dieter Guderley für jeweils 40 Jahre Mitarbeit bei den Johannitern.

Neben Urkunden und Abzeichen für die Dienstkleidung erhiel­ten die bei­den Neusser zusätz­lich auch je ein Exemplar einer limi­tier­ten Uhr aus den Händen des Landesvorstandes. Joachim Kürsten ist schon Ende 1976 zur Johanniter-​Unfall-​Hilfe gesto­ßen und hat sich dort in vie­len Positionen ehren­amt­lich bis 2009 enga­giert, dann über­nahm er als haupt­amt­li­cher Vorstand den Posten von Bruno Wangler, der sei­ner­zeit in den Landesvorstand wechselte.

v.l.: Magnus Memmeler (Landesvorstand), Joachim Kürsten (Regionalvorstand RV Niederrhein), Marius Mainzer (Regionalvorstand RV Aachen/​Düren/​Heinsberg), Dieter Guderley (Mediensprecher RV Niederrhein; Leiter AG EA NRW), Hans von Tiesenhausen (Landesvorstand), Kirsten Hols (Landesvorstand). Foto: Dennis Bohnen

Dieter Guderley ist seit sei­nem Eintritt im April 1977 ehren­amt­lich für die Johanniter unter­wegs. Neben sei­nen Aufgaben als Ehrenamts- und Schulsanitätsdienstkoordinator sowie Mediensprecher im Regionalverband Niederrhein ist er auf Ebene des Landesverbandes Leiter der Arbeitsgruppe Ehrenamt, die sich um die Belange jener Gruppe in der Johanniter-​Familie kümmert.

In die­ser Funktion hielt er bei der Versammlung einen Bericht über die Lage des Ehrenamtes, das immer noch zwei Drittel der Johanniter in NRW aus­macht. und der­zeit bei knapp über 7000 Menschen liegt, die sich für die Sache unter dem acht­spit­zi­gen Kreuz ein­set­zen. Zukunftsaussichten, Vernetzung, Medienpräsenz und die Arbeit der Ehrenamtskoordinatoren stan­den dabei im Mittelpunkt.

Im Rahmen der durch­ge­führ­ten Wahlen zur Delegiertenversammlung erran­gen sowohl Dieter Guderley als auch Berit Sonnenburg aus dem Regionalverband Niederrhein ein Mandat für die nächs­ten vier Jahre als stell­ver­tre­tende Delegierte und haben somit even­tu­ell die Gelegenheit das Präsidium und wich­tige Entscheidungen auf Bundesebene der Johanniter mit zu bestimmen.

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