15. Neusser Blutspendemarathon – 20. Juli 2017

Neuss – Nach den Ferien sind die Depots der Blutspendedienste oft wie leer­ge­fegt. Um Abhilfe zu schaf­fen, fin­det am Donnerstag, 20. Juli 2017, von 10 bis 19 Uhr der 15. Neusser Blutspendemarathon des DRK-​Blutspendedienstes im Rathaus statt.

Wie auch im letz­ten Jahr hat Bürgermeister Reiner Breuer wie­der die Schirmherrschaft über­nom­men und ver­schie­dene Sitzungsräume im Rathaus frei­ge­hal­ten. „Es heißt zwar Blutspendemarathon, Blutspenden ist jedoch keine Anstrengung, son­dern ein Leichtes,“ sagt Bürgermeister Reiner Breuer.

Zudem erfahre man seine Blutgruppe, was gerade in Notfällen von Bedeutung sein könne. Neben dem guten Gefühl, mit sei­ner Spende ande­ren etwas Gutes getan zu haben, wer­den die Spenderinnen und Spender mit einem bun­ten Rahmenprogramm belohnt. Unter ande­rem gibt es eine große Verlosung, ein Überschlagmobil des ADAC, eine Fahrradcodierung-​Aktion der Polizei und ein Erste-​Hilfe Parcours.

Jeder, der in die­sem Jahr einen Erstspender oder eine Erstspenderin mit auf den Blutspendemarathon bringt, erhält als beson­de­res Dankeschön eine Powerbank, ein mobi­les Akkuladegerät für die Power unter­wegs.

(v.r.) Bürgermeister Reiner Breuer, Stephan David
Küpper, Pressesprecher des DRK-​Blutspendedienstes West, Lorina Benning vom DRK-​Kreisverband Neuss, Marc Dietrich, Geschäftsführer des DRK-​Kreisverbandes Neuss, Gottfried Dorschner, städ­ti­scher Koordinator für die Blutspendetermine im Rathaus, und Susanne Böttcher, Referentin Öffentlichkeitsarbeit des DRK-​Blutspendedienstes West. Foto: Stadt

Der Neusser Blutspende-​Marathon ist ein exem­pla­ri­sches Beispiel dafür, wie gesell­schaft­li­che Zusammenarbeit funk­tio­niert,“ sagt Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-​Blutspendedienstes West. Jede Blutspende hilft gleich drei Mal – je nach Indikation kom­men die Erythrozyten (roten Blutkörperchen), das Plasma oder die Thrombozyten (Blutplättchen) zum Einsatz, so wer­den die meis­ten Blutpräparate mitt­ler­weile für die Versorgung schwerst­kran­ker Krebspatienten benö­tigt. Eine Vielzahl von Patienten ver­dankt ihr Leben frem­den Menschen, die ganz unei­gen­nüt­zig gespen­det haben.

Blut spen­den kann jeder ab 18 Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer ein amt­li­cher Lichtbildausweis mit­ge­bracht wer­den. Männer dür­fen sechs Mal und Frauen vier Mal inner­halb von zwölf Monaten Blut spen­den. Zwischen zwei Blutspenden müs­sen 56 Tage lie­gen. Ab 2018 wird Marion Zillger vom Amt für Rats-, Bezirks- und Bürgerangelegenheiten Gottfried Dorschner ablö­sen, der bis­lang die Aufgabe der Koordination für die Blutspendetermine im Rathaus über­nom­men hat.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfah­ren wol­len, hat der DRK-​Blutspendedienst West im Spender-​Service-​Center eine kos­ten­lose Hotline geschal­tet. Unter 0800/​11 949 11 wer­den mon­tags bis frei­tags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beant­wor­tet. Mehr Informationen sind im Internet unter www​.blut​spen​de​dienst​-west​.de erhält­lich.

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