Jüchen: Stiftung Schloss Dyck erhält inter­na­tio­nale Auszeichnung in Portugal

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Am 1. Juli wurde die Stiftung Schloss Dyck im Rahmen des Festival Terras sem som­bra in Sines im por­tu­gie­si­schen Alentejo unter ande­rem für ihr Engagement zur Gartenkultur in Europa ausgezeichnet.

Alljährlich wird im Rahmen des Musikfestivals Terras sem som­bra der „Prémio inter­na­tio­nal ter­ras sem som­bra“ in jeder der drei Kategorien „Förderung der Musik“, „Aufwertung des kul­tu­rel­len Erbes“ und „Erhaltung der bio­lo­gi­schen Vielfalt“ ver­lie­hen. Empfänger die­ser inter­na­tio­na­len Auszeichnung kann sowohl eine Person als auch eine Institution sein. In die­sem Jahr ging die Auszeichnung in der Kategorie „Erhaltung der bio­lo­gi­schen Vielfalt“ an die Stiftung Schloss Dyck.

Die Entscheidung fiel in einer hoch­ka­rä­tig besetz­ten inter­na­tio­na­len Jury, zu der unter ande­rem Graf Amalio-​Joaquín de Marichalar zählte, der bereits ver­schie­dene UN-​Umweltgipfel mit vor­be­rei­tet hat und im Kuratorium der European Environment Foundation (EEF) ist. Ebenso Prof. António Lamas, der ehe­ma­lige Präsident des Verwaltungsrats der Weltkulturerbe-​Stätte Parques de Sintra (Monte da Lua, Portugal), der die Laudatio für die Stiftung Schloss Dyck gehal­ten hat.

v.l. Jens Spanjer, Prof. António Lamas und Graf Amalio-​Joaquín de Marichala. Foto: Privat

Die dies­jäh­rige Auszeichnung basierte auf dem Grundgedanken, dass, im Rahmen des Strukturwandels, Gartenkunst und Landschaftskultur als ein Schlüsselinstrument zur struktur- und tou­ris­mus­po­li­ti­schen Stärkung von Städten und Regionen gese­hen wer­den kön­nen und Parks und Gärten meist Orte mit hoher Biodiversität sind.

Die Stiftung Schloss Dyck hat die­sem Grundgedanken auf drei­fa­che Weise Rechnung getragen:

Zunächst durch die Entwicklung einer als Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur gegrün­de­ten Stiftung, die his­to­ri­sche Gärten und Kulturlandschaften mit aktu­el­len Themen der Landschaftskultur und des Städtebaus, also Kultur und Umwelt, erleb­bar mit­ein­an­der ver­bin­det und sich dank geeig­ne­ter Konzepte nach einer Anschubfinanzierung seit eini­gen Jahren im Betrieb wei­test­ge­hend finan­zi­ell selbst trägt.

Darüber hin­aus ist es der Stiftung Schloss Dyck als Träger des Europäischen Gartennetzwerkes oder European Garden Heritage Network (www​.eghn​.eu) gelun­gen, ein euro­päi­sches Netzwerk für Parks und Gärten auf­zu­bauen, wel­ches hilft, den Erhalt und die Entwicklung von Parks und Gärten lang­fris­tig zu sichern und auf­zeigt, wel­che Bedeutung sie für die euro­päi­schen Regionen haben. Inzwischen ist die Stiftung Schloss Dyck mit dem wach­sen­den Netzwerk in rund 190 Gärten in 14 euro­päi­schen Ländern, auch in Portugal, aktiv.

Und last but not least hono­riert die Auszeichnung die wis­sen­schaft­li­che Zusammenarbeit der Stiftung mit der RWTH Aachen im Rahmen des berufs­be­glei­ten­den Masterstudiengangs „Redevelopment/​Design und Management“, bei dem es um die Flächen- und Bestandsentwicklung vor­mals indus­tri­ell genutz­ter Areale geht.

Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Festaktes mit attrak­ti­vem Rahmenprogramm am 1. Juli im süd­lich von Lissabon gele­ge­nen Sines statt. Die Auszeichnung für die Stiftung Schloss Dyck wurde vom Vorstand der Stiftung, Jens Spanjer, per­sön­lich in Empfang genommen.

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