Vielzahl von Betrugsversuchen schei­tert an auf­ge­klär­ten Anschlussinhabern – Polizei warnt erneut

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich, Neuss, Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Allein am Montagabend (4.7.) mel­de­ten sich bei der Leitstelle der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss inner­halb kür­zes­ter Zeit zwei Korschenbroicher und vier Neusser, die besorg­nis­er­re­gende Anrufe erhal­ten hatten.

Mal hatte sich bei den Anschlussinhabern ein Mann, mal eine Frau gemel­det, wäh­rend im Telefon-​Display die Nummer 110 (Notruf der Polizei) ange­zeigt wurde. Die Story der Anrufer war nahezu identisch:

Der oder die Unbekannte gaben sich als Polizeibeamte aus. Man habe eine Gruppe von Tätern gefasst und bei die­sen eine Liste gefun­den, auf der sich unter ande­rem die Daten der Anschlussinhaber befun­den hät­ten. Man würde emp­feh­len, Bargeld und Wertsachen in amt­li­che Verwahrung zu geben, um nicht Opfer einer Verbrecherbande zu wer­den. Ein Bote könne das Hab und Gut abho­len kommen.

Glücklicherweise schöpf­ten die Angerufenen in allen genann­ten Fällen Verdacht, leg­ten auf, wählte den „ech­ten Notruf” (110) und erkun­dig­ten sich bei der „ech­ten Polizei”, ob ein sol­cher Sachverhalt bekannt sei. Dies war nicht der Fall und so wur­den Ermittlungen wegen ver­such­ten Betrugs eingeleitet.

(109 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)