Neuss: Zehn-​Zentner-​Bombe in der Nordstadt gefun­den – Bombe wird heute gegen 16 Uhr entschärft

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Neuss – Eine Zehn Zentner schwere ame­ri­ka­ni­sche Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist bei Bauarbeiten auf der Bataverstraße in der Neusser Nordstadt gefun­den worden. 

Die Bombe wird am heu­ti­gen Mittwoch, 7. Juli 2017, ab etwa 16 Uhr von Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf ent­schärft. Direkt betrof­fen sind rund 2.000 Anwohnerinnen und Anwohner sowie zahl­rei­che Betriebe und die Maria Montessori Gesamtschule in Meerbusch.

Karte: Stadt

Die Polizei wird gemein­sam mit dem Ordnungsamt und dem Amt für Verkehrsangelegenheiten ab 15.15 Uhr die Zufahrten sperren.

Davon betrof­fen sind die Gladbacher/​Eupener Straße, die Bataverstraße, der Niederdonker Weg, Graf-​Landsberg-​Straße, Leuschstraße und Eckener Straße, in Düsseldorf-​Heerdt zusätz­lich die Vogesenund Zülpicher Straße sowie in Meerbusch der Weißenberger Weg, Schwalben‑, Lerchen- und Amselweg sowie Römerstraße und Hessenweg.

Für den Verkehr frei­ge­ge­ben blei­ben Bockholt- und Burgunder-​/​Kevelaerer Straße. Die Autobahn A52 wird ab etwa 15.45 Uhr zwi­schen der Anschlussstelle Büderich und dem Kreuz Kaarst gesperrt.

Rund 350 Anwohnerinnen und Anwohner, die in einem enge­ren Gefahrenbereich von rund 500 Meter um die Fundstelle woh­nen, wer­den mit Flugblättern infor­miert, dass sie ihre Wohnungen und Gebäude kom­plett räu­men müs­sen. Etwa 2.000 Personen im erwei­ter­ten Gefahrenbereich von rund 1.000 Metern wer­den auf­ge­for­dert, sich „luft­schutz­mä­ßig“ zu ver­hal­ten, das heißt ins­be­son­dere sich auf der abge­wand­ten Gebäudeseite und nicht im Dachgeschoss oder im Freien aufzuhalten.

Bereich Bataverstraße

Eine Aufenthaltsmöglichkeit für Personen, die ihre Wohnungen ver­las­sen müs­sen, ist ab 14 Uhr bis zur „Entwarnung“ am Further Kirmesplatz, Kaarster Straße 42, und der angren­zen­den Sporthalle gegeben.

Die Bombenentschärfung hat auch Auswirkungen auf den ÖPNV. Ab etwa 15.15 Uhr fah­ren die Buslinien 828, 841, 862 und 863 nicht mehr durch den gesperr­ten Bereich. Zug- und SBahnverbindungen sind nicht betroffen.

Nach Entschärfung der Bombe wer­den die Bewohnerinnen und Bewohner mit Lautsprecherwagen und durch Radiodurchsagen infor­miert. Alle Bürgerinnen und Bürger wer­den gebe­ten, über alle Maßnahmen auch hör- und seh­be­hin­derte Nachbarn und Personen mit schlech­ten Sprachkenntnissen zu informieren.

Für Bürgerinnen und Bürger, die noch wei­tere Fragen zur Bombenentschärfung haben, hat die Stadt ein Info-​Telefon ein­ge­rich­tet. Dieses ist unter den Nummern 02131/​905801, 905802, 905803 und 905804 zu errei­chen. Gehunfähige Personen kön­nen die Hilfe der Rettungsdienste unter der Rufnummer 02131/​1350 in Anspruch nehmen.

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